Littel
Littel Gemeinde Wardenburg
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| Koordinaten: | 53° 2′ N, 8° 10′ O | |
| Höhe: | 12 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 467 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Postleitzahl: | 26203 | |
| Vorwahl: | 04407 | |
Lage von Littel in Niedersachsen
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Littel ist ein Ortsteil der Gemeinde Wardenburg südlich von Oldenburg im nordwestlichen Niedersachsen. Es wird gelegentlich auch als „das oldenburgische Geestdorf am Vehnemoor“ bezeichnet.
Geographie
Littel liegt in der Letheniederung zwischen den Wäldern Tüdick und Litteler Fuhrenkamp.
Geschichte
Die ältesten Hinweise auf die Existenz der Bauerschaft Littel stammen aus dem 14. Jahrhundert. In einer Urkunde von 1350 wird der Verkauf eines Zehnt-Anteils an einem Hof in „Litlo“ an die Wardenburger Kirche festgehalten.
Eine ehemalige Volksschule wurde 1745 erbaut und später vergrößert.[2]
Seit jeher wurde Littel durch die Landwirtschaft geprägt. Im 19. Jahrhundert hatte die Schafszucht eine bedeutende Rolle gespielt.[2] In der Wardenburger Kirchenchronik ist folgende Gegebenheit überliefert:
„In der Frühe des 1. Ostertages 1745 gab es eine große Schlägerei zwischen den Littelern und Döhler Bauern. Die letzteren waren gekommen, um ihre Schafe, die man ihnen am Karfreitag verpfändet hatte, wiederzuholen. Bei dieser Gelegenheit ward ein Mann totgeschossen und viele andere schwer verwundet.“
Am 01. November 1908 eröffnete der Litteler Stukkateur Heinrich Dahms den Gasthof des Dorfes. Dort wurde 1923 der Heimatverein gegründet.[2]
Kultur und Sehenswürdigkeiten

- Freiwillige Feuerwehr Littel
- Heimatverein und Dorfgemeinschaft Littel e. V.
- Landleben Littel e. V.
- Sportfreunde Littel Charlottendorf e. V.
- Männergesangsverein Liederkranz Littel
- Frauensingkreis
- Litteler Hähne, Litteler Hähnchen
Das Wahrzeichen des Heimatvereins ist der alte Ziehbrunnen des Dorfes. Das Wort Brunnen wird im Plattdeutschen als „Soot“ bezeichnet, wodurch der Name Litteler Soot zustande kommt.[2]
Literatur
- Hans-Hermann Büsselmann, Heinz Büschelmann: Littel Ein Geestdorf am Vehnemoor – Eine Dorf- und Familienchronik. Selbstverlag, Littel 2003.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Einwohnerzahlen. Gemeinde Wardenburg, abgerufen am 19. Oktober 2025.
- ↑ a b c d Erich Martens: Wardenburg in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1984, ISBN 90-288-2730-7, S. 41–43.
- ↑ Erich Martens: Wardenburg in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1984, ISBN 90-288-2730-7, S. 41.
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