Stev Theloke
Stev Theloke (* 18. Januar 1978 in Karl-Marx-Stadt) ist ein ehemaliger deutscher Schwimmer. Thelokes Hauptlage ist das Rückenschwimmen, in dem er in der Zeit vor den großen Erfolgen von Thomas Rupprath und Helge Meeuw einer der schnellsten Schwimmer Europas war. In die Schlagzeilen geriet er 2005, als er nach seiner Kritik am Deutschen Schwimm-Verband aus der deutschen Nationalmannschaft und von den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montréal ausgeschlossen wurde. Theloke startet für den Schwimmclub Chemnitz, trainiert und lebt nach kurzem Aufenthalt von drei Jahren in Berlin wieder in Chemnitz. Für den Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney wurde er von Bundespräsident Johannes Rau am 2. Februar 2001 – zusammen mit allen anderen deutschen Medaillengewinnern – mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[1] 2020 wurde bei ihm Krebs diagnostiziert. Dabei handelte es sich um ein Weichteilsarkom im rechten Oberschenkel, welches operativ entfernt werden konnte.[2] Erfolge
Weblinks
Einzelnachweise
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