Sarah Mitton

Sarah Mitton

Sarah Mitton bei den Hallenweltmeisterschaften 2024 in Glasgow
Sarah Mitton (2024) in Glasgow

Nation Kanada Kanada
Geburtstag 20. Juni 1996 (30 Jahre)
Geburtsort North York, Kanada
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Bestleistung 20,68 m (11. Mai 2024 in Fleetwood)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
NACAC-Meisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
World University Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Silber Budapest 2023 20,08 m
Logo der World Athletics
 Hallenweltmeisterschaften
Gold Glasgow 2024 20,22 m
Gold Nanjing 2025 20,48 m
Silber Toruń 2026 19,78 m
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Gold Birmingham 2022 19,03 m
Gold Glasgow 2026 19,88 m
Logo der Pan American Games
 Panamerikanische Spiele
Gold Santiago 2023 19,19 m
NACAC-Meisterschaften
Gold Freeport 2022 20,15 m
Gold Freeport 2025 20,02 m
Logo der FISU bis 2019
 Universiade
Gold Neapel 2019 18,31 m
letzte Änderung: 9. August 2026

Sarah Mitton (* 20. Juni 1996 in North York) ist eine kanadische Leichtathletin, die sich auf das Kugelstoßen spezialisiert hat. 2024 und 2025 wurde sie Hallenweltmeisterin und 2022 siegte sie bei den Commonwealth Games und bei den NACAC-Meisterschaften.

Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Wettkämpfen sammelte Sarah Mitton 2015 bei den Panamerikanischen Juniorenmeisterschaften in Edmonton, bei denen sie mit 14,57 m den vierten Platz belegte. 2017 nahm sie erstmals an der Sommer-Universiade in Taipeh teil und erreichte dort mit 16,32 m Rang zehn. Zwei Jahre später siegte sie bei den Studentenweltspielen in Neapel mit 18,31 m und bei den Panamerikanischen Spielen in Lima wurde sie mit einem Stoß auf 17,62 m Sechste. Anschließend nahm sie an den Weltmeisterschaften in Doha teil, schied dort aber mit 17,24 m in der Qualifikation aus. 2020 siegte sie mit 18,84 m beim Sir Graeme Douglas International und im Jahr darauf nahm sie an den Olympischen Spielen in Tokio teil und verpasste dort aber mit 16,62 m den Finaleinzug. Im Februar 2022 stellte sie in New York mit 19,16 m einen neuen kanadischen Hallenrekord im Kugelstoßen auf und belegte anschließend bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit 19,02 m den siebten Platz. Im Juni siegte sie mit 19,57 m beim Sollentuna GP und bei der Bauhaus-Galan wurde sie mit 19,90 m Zweite. Im Juli gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 19,77 m im Finale auf Rang vier und anschließend siegte sie mit 19,03 m bei den Commonwealth Games in Birmingham. Im August wurde sie beim Memoriał Kamili Skolimowskiej mit 19,44 m Dritte und daraufhin siegte sie bei den NACAC-Meisterschaften in Freeport mit neuem Meisterschaftsrekord von 20,15 m, ehe sie bei Weltklasse Zürich mit 19,56 m auf Rang zwei gelangte. In den Jahren von 2021 bis 2023 wurde Mitton kanadische Meisterin im Kugelstoßen.

2023 steigerte sie ihren eigenen Hallenrekord im Kugelstoßen auf 19,80 m und im Juni siegte sie mit 19,54 m bei den Bislett Games. Im August erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest das Finale und gewann dort mit einer Weite von 20,08 m die Silbermedaille hinter der US-Amerikanerin Chase Ealey. Im September wurde er beim Memorial Van Damme mit 19,76 m Zweite und auch beim Prefontaine Classic wurde sie mit 19,94 m Zweite. Im November siegte sie mit 19,19 m bei den Panamerikanischen Spielen in Santiago de Chile. Im Jahr darauf blieb sie in der Halle ungeschlagen und siegte Anfang März mit 20,22 m knapp vor der Deutschen Yemisi Ogunleye bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow.[1] Im April wurde sie bei der Diamond League Shanghai mit 19,86 m Zweite und gelangte beim Meeting International Mohammed VI d’Athlétisme de Marrakesch mit 19,36 m auf Rang drei. Bei der Bauhaus-Galan wurde sie mit 19,98 m Zweite und siegte mit 20,15 m beim USATF New York City Grand Prix. Im August gelangte sie bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 17,48 m im Finale auf Rang zwölf. Daraufhin wurde sie bei der Athletissima mit 19,52 m Dritte und sicherte sich mit dem Sieg beim Memorial Van Damme mit 20,25 m den Gesamtsieg in der Diamond League.

2025 verteidigte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 20,48 m ihren Titel im Kugelstoßen.[2] Im Juli wurde sie beim Prefontaine Classic mit 20,34 m Zweite und beim Herculis mit 20,00 m Dritte. Daraufhin verteidigte sie bei den NACAC-Meisterschaften in Freeport mit 20,02 m ihren Titel und wurde beim Memorial Van Damme mit 19,89 m Zweite. Bei Weltklasse Zürich wurde sie mit 19,99 m Dritte und anschließend gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 19,81 m im Finale auf Rang vier. Im Jahr darauf gewann sie mit 19,78 m die Silbermedaille bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń. Im Mai wurde sie bei der Diamond League in Shaoxing mit 20,42 m Dritte, wie auch bei den Stops der Diamond League in Stockholm und Oslo mit jeweils 19,89 m. Ende Juni siegte sie mit 19,99 m beim Meeting de Paris und verteidigte daraufhin bei den Commonwealth Games in Glasgow mit 19,88 m ihren Titel.[3]

In den Jahren von 2021 bis 2026 wurde Mitton kanadische Meisterin im Kugelstoßen im Freien sowie 2026 in der Halle.

Einzelnachweise

  1. Simon Turnbull: Mitton wins Glasgow's first gold with shot put triumph. World Athletics, 1. März 2024, abgerufen am 1. März 2024 (englisch).
  2. Jess Whittington: Mitton retains world indoor shot put title with 20.48m in Nanjing. World Athletics, 21. März 2025, abgerufen am 21. März 2025 (englisch).
  3. Canada's Sarah Mitton becomes back-to-back Commonwealth Games shot put champion. CBC/Radio-Canada, 29. Juli 2026, abgerufen am 10. August 2026 (englisch).

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