Maxmonument

Das Maxmonument auf der Maximilianstraße in München erinnert an den König Maximilian II. von Bayern (1811–1864). Es wurde im Jahr 1875 im Auftrag des Königs Ludwig II. von Bayern nach Entwurf des Bildhauers Caspar Zumbusch im Stil des Neobarock errichtet. Das Standbild stellt den Herrscher im Krönungsmantel über den Allegorien Friede, Weisheit, Stärke und Gerechtigkeit dar.
Geschichte
Im Jahr nach dem Tod König Maximilians II. von Bayern wurde ein Wettbewerb für ein Denkmal zu seinen Ehren ausgeschrieben, das in der unter seiner Herrschaft angelegten Maximilianstraße errichtet werden sollte. Der in Westfalen geborene Bildhauer Caspar Zumbusch ging in der Konkurrenz 1865 als Sieger hervor. Den Bronzeguss führte der königliche Erzgießer Ferdinand von Miller aus; allein die Hauptfigur wiegt fast fünf Tonnen. Am 12. Oktober 1875 wurde das Denkmal feierlich enthüllt.[1] Heute steht es unter Denkmalschutz.[2]
Beschreibung
Das Denkmal steht auf einer Verkehrsinsel in der Maximilianstraße im Stadtteil Lehel. Auf drei Stufen aus dunkelgrauem Granitsyenit ruht der Sockel aus rötlichem Meißner Granit. In fünf Metern Höhe steht die etwa fünf Meter große bronzene Hauptfigur; der König ist im Krönungsmantel dargestellt, in der rechten Hand hält er die Verfassungsurkunde, seine linke Hand ist auf ein Schwert gestützt. Vier kranzwerfende Putten auf dem oberen Teil des Postaments sind Allegorien der Landesteile. Sie halten Schilde mit den Wappen von Altbayern, Pfalz, Franken und Schwaben. Vier sitzende Figuren auf dem unteren Teil des Postaments sind Allegorien der Herrschertugenden. Ein Mann mit Palmzweig und Füllhorn symbolisiert den Frieden, eine Frau mit Lorbeerkranz und Fackel die Weisheit; die Stärke ist dargestellt durch einen Mann mit Helm und Schwert, zu seinen Füßen ein ruhender Löwe; die Gerechtigkeit durch eine Frau mit Buch und Schwert. Auf der Vorderseite des Sockels steht die Inschrift „MAXIMILIAN II / KOENIG / VON / BAYERN“, auf der Rückseite „ERRICHTET / VON / SEINEM TREUEN / VOLKE“.
Bildergalerie
- Allegorien der Landesteile
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Altbayern
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Franken
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Schwaben
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Pfalz
- Allegorien der Herrschertugenden
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Friede
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Weisheit
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Stärke
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Gerechtigkeit
Literatur
- August Alckens: Die Denkmäler und Denksteine der Stadt München, Callwey, München 1936
- Hans Roth: Münchner Denkmäler, Panonia, Freilassing 1981, ISBN 3-7897-0093-2
Weblinks
- Max II Denkmal.münchen.de
Einzelnachweise
- ↑ Text der Chöre bei der feierlichen Enthüllung des Denkmales für Seine Majestät König Maximilian II. am 12. Oktober 1875
- ↑ Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Bayernviewer-Denkmal ( des vom 23. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 2. April 2009
Koordinaten: 48° 8′ 15,2″ N, 11° 35′ 17″ O
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