U 535

U 535
(vorheriges/nächstes – alle U-Boote)
Typ: IX C/40
Feldpostnummer: 49 383
Werft: Deutsche Werft, Hamburg
Bauauftrag: 10. April 1941
Baunummer: 353
Kiellegung: 6. März 1942
Stapellauf: 8. Oktober 1942
Indienststellung: 23. Dezember 1942
Kommandanten:

Helmut Ellmenreich

Flottillen:
Einsätze: 1 Unternehmung
Versenkungen:

keine

Verbleib: am 5. Juli 1943 in der Biscaya durch Wasserbomben versenkt

U 534 war ein U-Boot der deutschen Kriegsmarine, das im Zweiten Weltkrieg im Mittelatlantik eingesetzt wurde. Das Boot wurde auf seiner ersten Unternehmung im Sommer 1943 versenkt, wobei alle Besatzungsmitglieder ums Leben kamen.

Bau und technische Daten

U 535 war ein Boot vom Typ IX C/40 und wurde 1942 von der Deutschen Werft AG in Hamburg-Finkenwerder mit der Baunummer 353 gebaut.[1] Das Boot wurde am 23. Dezember unter dem Kommando von Kapitänleutnant Helmut Ellmenreich in Hamburg in Dienst gestellt. Ellmenreich war 1935 in die Kriegsmarine eingetreten und hatte zunächst auf dem Hilfskreuzer Orion als Wachoffizier gedient. Seine U-Bootausbildung hatte er im Herbst 1942 absolviert. U 535 war Ellmenreichs erstes eigenes Kommando.

Einsatz und Geschichte

Das Boot lief am 25. Mai 1943 von Kiel zu seiner ersten Unternehmung aus. Als Einsatzgebiet war der Mittelatlantik vorgesehen. In diesem Monat hatte die U-Bootführung ausgedehnte Unternehmungen geplant, die durch Versorgungs-U-Boote unterstützt wurden. Da eines dieser Boot auf der Anfahrt ins Operationsgebiet versenkt wurde, wurden einige Kampfboote angewiesen, als behelfsmäßige U-Boottanker zu fungieren. Dies betraf auch U 535, das fast seinen gesamten Treibstoff weisungsgemäß an die sogenannte „Milchkuh“ U 488 abgab. Anschließend brach Kommandant Ellmenreich entsprechend die gerade begonnene Unternehmung ab und steuerte mit seinem Boot die nordfranzösische Atlantikküste an, um einen der dortigen deutschen Marinestützpunkte zu erreichen.

Versenkung

Das Boot wurde am 5. Juli westlich von Kap Ortegal durch eine Consolidated B-24, einen sogenannten Liberator Bomber, mit Wasserbomben angegriffen und versenkt.[2] Der Bomber, der der 53. Squadron der Royal Air Force angehörte, wurde während des Angriffs durch Flugabwehrfeuer erheblich beschädigt.[3]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, S. 97 und S. 498.
  2. Axel Niestlé: German U-Boat Losses during World War II. Details of Destruction, Frontline Books, Barnsley 2014, ISBN 978-1-84832-210-3, Seite 128
  3. Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 4: Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg / Berlin / Bonn 2008, ISBN 978-3-8132-0514-5, S. 111

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.