Turpachbach
| Turpachbach Turbachbach | ||||
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| Daten | ||||
| Gewässerkennzahl | CH: 1670 | |||
| Lage | Berner Alpen
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| Flusssystem | Rhein | |||
| Abfluss über | Louwibach → Saane → Aare → Rhein → Nordsee | |||
| Quelle | zwischen Tube und Louwenehore 46° 25′ 52″ N, 7° 22′ 2″ O | |||
| Quellhöhe | ca. 1950 m ü. M.[1] | |||
| Mündung | bei Gstaad in den LouwibachKoordinaten: 46° 28′ 12″ N, 7° 17′ 29″ O; CH1903: 588689 / 146525 46° 28′ 12″ N, 7° 17′ 29″ O | |||
| Mündungshöhe | 1063 m ü. M.[1] | |||
| Höhenunterschied | ca. 887 m | |||
| Sohlgefälle | ca. 77 ‰ | |||
| Länge | ca. 11,5 km[1] | |||
| Einzugsgebiet | 29,17 km²[2] | |||
| Abfluss[3] AEo: 29,17 km² an der Mündung |
MQ Mq |
1,41 m³/s 48,3 l/(s km²) | ||
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Der Turpachbach ist ein etwa 11,5 Kilometer langer Bach im Kanton Bern, der in Gstaad in den Louwibach von rechts mündet.
Geographie
Verlauf
Der Turpachbach beginnt am Türli zwischen dem Berg Tube und dem Louwenehore aus mehreren Quellen auf etwa 1950 m ü. M. in der Nähe der Baumgrenze. Der Bach fliesst zunächst Richtung Norden, wobei sich die verschiedenen Quellbäche vereinen. Auf den ersten knapp 3 km fliessen ihm beidseitig viele kleine Bäche zu. Hier erreicht er nun auf 1560 m ü. M. Birchi. Ab hier fliessen ihm nun deutlich weniger Bäche zu, bis er nach weiteren 2,5 km langsam die Flussrichtung in Richtung Westen ändert. Hier fliesst ihm von rechts auf 1390 m ü. M. der Rüwlissegraben zu. Das Gebiet ist ab hier leicht besiedelt. Nach etwa 1 km hat der Bach seine Kurve Richtung West beendet, wobei ihm kleinere Bäche von rechts zugeflossen sind. Kurz darauf fliesst ihm auf 1320 m ü. M. von links der Berzgummbach zu. Der Bach fliesst nun vorbei am Dorf Turbach, wo ihm auch ein weiterer kleiner Bach von rechts zufliesst. Etwa 1,5 km darauf fliesst ihm von links 1205 m ü. M. der Turnelsbach zu. Etwa 1 km talabwärts erreicht der Bach auf 1120 m ü. M. Gstaad, dem er noch knapp 1 km entlang läuft, bis er schliesslich auf 1063 m ü. M. von rechts in den Louwibach mündet.
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet des Turpachbachs hat eine Grösse von etwa 29 km². Der höchste Punkt im Einzugsgebiet ist auf 2508 m ü. M. am Giferspitz.[4]
Zuflüsse
Vom Ursprung bis zur Mündung
- Innere Graslaffigrabe (linker Quelllbach)
- Üssere Trütlisberggrabe (rechter Quelllbach)
- Mittlere Graslaffigrabe (links)
- Innere Trütlisberggrabe (rechts)
- Üssere Graslaffigrabe (links)
- Mittlere Glamgrabe (rechts)
- Roscheligrabe (links)
- Obere Tütlisberggrabe (rechts)
- Innere Ougstchumigrabe (links)
- Üssere Ougstchumigrabe (links)
- Sibeleritzgrabe (rechts)
- Innere Hindergifergrabe (links)
- Loubmädergrabe (rechts)
- Innere Marchligrabe (links)
- Schnidergrabe (rechts)
- Üssere Marchligrabe (links)
- Tüllerligrabe (rechts)
- Ritzgraben (rechts)
- Birchgrabe (rechts)
- Egligrabe (rechts)
- Dachschachtligrabe (rechts)
- Rüwlisgrabe (rechts)
- Rotegrabe (rechts)
- Heimweidgrabe (rechts)
- Tubegrabe (rechts)
- Berzgummbach (links)
- Fanggrabe (links)
- Mattegrabe (rechts)
- Runsegräbli (rechts)
- Turnelsbach (links)
- Egggräbli (links)
- Gfellgrabe (rechts)
Hydrologie
Bei der Mündung des Turpachbachs in den Louwibach beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1,41 m³/s. Sein Abflussregimetyp ist nival alpin[5] und seine Abflussvariabilität[6] beträgt 18.[3]
| Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Turpachbachs in m³/s[3] |
|---|
4 3 2 1 0 1,41 0,40 Jan. 0,42 Feb. 0,64 März 1,59 Apr. 3,84 Mai 3,09 Juni 1,64 Juli 1,40 Aug. 1,19 Sep. 0,97 Okt. 0,81 Nov. 0,57 Dez. |
| Durchgehende Linie: Mittlerer Jahresabfluss (MQ) 1,41 m³/s |
Einzelnachweise
- ↑ a b c Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
- ↑ Mündung des Turpachbachs auf map.geo.admin.ch. Abgerufen am 16. November 2024.
- ↑ a b c Mittlere Abflüsse (m³/s) und Abflussregimetyp für das Gewässernetz der Schweiz (Bundesamt für Umwelt BAFU)
- ↑ Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer. Abgerufen am 16. November 2024.
- ↑ Martin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB).
- ↑ Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.
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