Torsten Voges

Torsten Voges (* 1962) ist ein deutscher Schauspieler mit einer Filmkarriere in Hollywood.

Leben und Karriere

Als Jugendlicher machte Torsten Voges sein Filmdebüt mit einer kleinen Rolle im Filmdrama Moritz, lieber Moritz (1978), was er der Bekanntschaft seiner Mutter mit dem Regisseur Hark Bohm zu verdanken hatte. Nach dem Abitur lebte der Sohn eines Wirtschaftsanwaltes zeitweise bei seiner Tante im kalifornischen Foster City, er studierte auch am American Conservatory Theater in San Francisco Schauspielerei. Nach Beendigung des Studiums zog Voges nach Deutschland zurück, wo er unter anderem am Theater am Kurfürstendamm neben Heinz Drache spielte und für sechs Jahre ein festes Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus hatte.[1] Ab Anfang der 1990er-Jahre trat er auch, zumeist in kleineren Rollen, in einigen Fernsehproduktionen auf.

1997 zog Voges von Deutschland nach Hollywood, nach eigener Auskunft unter anderem, weil er von der deutschen Filmindustrie und der Indifferenz der Theaterzuschauer zu den gezeigten Stücken enttäuscht war. Bereits nach wenigen Monaten erhielt er eine nennenswerte Rolle in The Big Lebowski, in diesem Kultfilm spielte unter Regie der Coen-Brüder den deutschen Nihilisten Franz. Auch aufgrund seiner markanten Größe von 2,05 Metern wurde er in Hollywood vor allem in skurrilen, oft furchteinflößenden Rollen besetzt, in Rob Zombies Horrorfilm Lords of Salem verkörperte er etwa 2012 einen norwegischen Satanisten.[1] Zu seinen weiteren Hollywood-Rollen zählen die Darstellung einer Frau in Rent a Man – Ein Mann für gewisse Sekunden (1999) sowie des Arztes von Adam Sandlers Hauptfigur in Wie das Leben so spielt (2009). Er übernahm Gastrollen in Serien wie Seinfeld und Malcolm mittendrin; in Eastwick spielte er 2009 in neun Folgen die Rolle des „Fidel“.

In den Zeiten zwischen Filmdrehs betätigt er sich auch als B-Synchronsprecher (B-Synchron bezeichnet ein vorläufiges deutsches Synchron für US-Filme, die z. B. bei Airline-Flügen gezeigt werden).[1] Torsten Voges ist in zweiter Ehe verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Vor einigen Jahren verlegte Voges seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Deutschland, übernimmt aber immer noch Rollen in Hollywood. In einem Interview von 2013 riet er deutschen Filmschaffenden aber eher vom Gang nach Hollywood ab, da die meisten deutschen Karrieren dort eher von Arbeitslosigkeit und Unsicherheit geprägt seien.[2]

In Deutschland trat er vornehmlich in Fernsehproduktionen auf, war aber auch in den vielbeachteten Produktionen Comedy Rocket (Webserie) und Schock (Kinofilm) jeweils unter der Regie von Daniel Rakete Siegel zu sehen.

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. a b c Julia Friese: Bye-bye, Hollywood. In: Berliner Morgenpost. 24. März 2013, abgerufen am 29. August 2016.
  2. Jana Simon: Out of Germany. In: Die Zeit. 21. Februar 2013, abgerufen am 29. August 2016.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.