T-Puzzle
| T-Puzzle | |
|---|---|
| Daten zum Spiel | |
| Erscheinungsjahr | unbekannt |
| Art | Geduldsspiel, Legespiel |
| Spieler | 1 |
| Dauer | je nach Können |
| Alter | ab 6 Jahren |

Das T-Puzzle ist ein Geduldsspiel. Das Besondere an diesem Spiel ist, dass es trotz der einfachen Ausgangssituation in der Regel doch lange dauert, bis das Rätsel gelöst wird. Im Unterschied zu anderen Legespielen wie z. B. Tangram geht es beim T-Puzzle nicht in erster Linie darum, verschiedene Figuren zu legen, obwohl auch dies – wenn auch nicht sehr variantenreich – möglich ist.
Geschichte
Der genaue Ursprung des Spiels ist unbekannt.
Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Puzzle zu Werbezwecken eingesetzt. Das älteste bekannte Spiel wurde im Jahr 1903 in die Teeboxen des „White Rose Ceylon Tea“ gepackt, der in New York von Seeman Brothers vertrieben wurde. Auf dem längsten Puzzleteil stand die Spielanleitung „Arrange these four pieces of cardboard so as to form a perfect T.“ („Ordne diese vier Pappkartonteile so an, dass ein perfektes T entsteht.“ mit dem Wortspiel „[...], dass ein perfekter Tee entsteht.“)[1]
Konstruktion
Der Buchstabe „T“ wird mit der Breite a auf ein Blatt Papier oder ein dünnes Holzbrett gezeichnet und ausgeschnitten. Durch den ersten Schnitt (1.) wird der Buchstabe in drei Teile geteilt. Der zweite Schnitt (2.) verläuft parallel zum ersten im Abstand a. Dadurch ergeben sich vier Teile.
Spielregeln
Die vier Teile des Spiels werden gemischt und evtl. umgedreht. Erst jetzt sollte der Spieler die Teile zu Gesicht bekommen. Die Aufgabe besteht darin, aus den Teilen den Buchstaben „T“ zu legen.
Lösung
Das Lösen des Rätsels wird dadurch erschwert, dass alle vier Teile die gleiche Breite a besitzen. Zudem wird oft zuerst versucht, die Ecke im mittleren Teil zu füllen.
Varianten
Die folgenden Beispiele zeigen einige weitere Lege-Varianten.[2]
-
Standardfigur
-
Einzelteile
-
Form eines Hauses
-
Form eines Pfeils
-
Form zweier versetzter Balken
Literatur
- Albrecht Beutelspacher, Marcus Wagner: Wie man durch eine Postkarte steigt. Herder, ISBN 978-3-451-29643-7; Kapitel 3 „Das T“
Einzelnachweise
- ↑ Hintergrundinformationen zum Legespiel auf Historical Folk Toys
- ↑ Katrin Kanatschnig, Kristina Kiendler: Knobeltisch PDF-Dokument des regionalen Fachdidaktikzentrums Mathematik und Geometrie Graz, Seite 4, abgerufen am 26. April 2023
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.