Siljan
| Siljan | ||
|---|---|---|
| Satellitenbild des Siljan-Kraters | ||
| Geographische Lage | zentral gelegen in der schwedischen Provinz Dalarna | |
| Zuflüsse | Österdalälven, Enån, Ickån, Limån, Mångån, Ryssån | |
| Abfluss | Österdalälven | |
| Orte am Ufer | Leksand, Mora und Rättvik | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 60° 51′ N, 14° 48′ O | |
|
| ||
| Höhe über Meeresspiegel | 161,7 m ö.h. | |
| Fläche | 292,46 km²[1] | |
| Volumen | 8,089 km³[2] | |
| Maximale Tiefe | 134 m[2] | |
| Mittlere Tiefe | 27,8 m[2] | |
| Einzugsgebiet | 12.000 km²[3] | |
|
Besonderheiten |
größte Insel Sollerön | |
Der Siljan ist der siebtgrößte See Schwedens. Er liegt in der schwedischen Provinz Dalarna. Der See hat eine Fläche von 290 km², eine größte Tiefe von 134 Metern und ein Wasservolumen von ca. 8 km³. Er wird vom Fluss Österdalälven durchflossen. Ein weiterer Zufluss kommt vom nördlich gelegenen Orsasjön, der vom Oreälven gespeist wird.
Geologie und Geographie
Die Geologie des Sees und seiner Umgebung wurde durch den Einschlag eines Asteroiden geprägt, der vor etwa 370 Millionen Jahren stattfand. Der ehemals vorhandene Einschlagkrater wurde mit jüngeren Sedimenten, vor allem Kalkstein, gefüllt. Der heutige See und die Umgebung sind durch die wiederholten Vergletscherungen im Eiszeitalter entstanden. Die Gletscher schürften die leichter zu erodierenden Gesteine der Kraterfüllung stärker aus als die der Umgebung. Daher zeichnen der Siljan und noch eine Reihe weiterer kleiner Seen die Umrisse des erodierten Kraters deutlich nach. Mit einem Durchmesser von 55 km ist die Siljan-Struktur die größte sichtbare Einschlagstruktur in Europa (siehe auch: Liste der Einschlagkrater der Erde).
Im Siljan befinden sich mehrere Inseln, von denen die 7,5 km lange und 4 km breite Insel Sollerön die größte ist. Am Ufer des Siljans liegen unter anderem die Orte Leksand, Mora und Rättvik. Zur Jahrhundertwende um 1900 gab es einen lebhaften Seeverkehr mit Dampfbooten. Heutzutage gibt es Ausflugsboote, die Sightseeingtouren von den oben genannten Orten aus unternehmen. Traditionelle Ruderwettbewerbe mit Kirchenbooten (traditionelle Boote für den sonntäglichen Kirchenbesuch) finden Ende Juni / Anfang Juli am See statt.
Am 20. März 2000 wurde der Asteroid (7770) Siljan nach dem See benannt.
Einzelnachweise
- ↑ Sjöareal och sjöhöjd (3,32 MB; PDF), Svenskt vattenarkiv (SVAR), Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (schwedisch)
- ↑ a b c Sjödjup och sjövolym (712,6 kB; PDF), Svenskt vattenarkiv (SVAR), Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (schwedisch)
- ↑ VattenWeb, Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut (schwedisch)
Weblinks
- Siljan. In: Earth Impact Database.
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.
