Sarah Sentilles

Sarah Sentilles ist eine US-amerikanische Autorin und Theologin. Sie ist bekannt für ihre oft autobiographisch geprägten Sachbücher, in denen sie ihre Erfahrungen im amerikanischen Bildungssystem, ihre religiöse Biographie und Fragen von Gerechtigkeit, Gewalt, Geschlecht und Glauben verarbeitet. Für ihr 2017 erschienenes Werk Draw Your Weapons erhielt sie 2018 den PEN Award in der Kategorie Creative Nonfiction.

Bachelorstudium, Schuldienst und Taught by America (2005)

Sarah Sentilles wuchs katholisch auf[1] und erwarb 1995 einen Bachelor-Abschluss in Literatur und Kunstgeschichte an der Yale University.[2] Nach ihrem Abschluss schloss sie sich Teach for America an, einer Organisation, die Hochschulabsolventen an benachteiligte öffentliche Schulen vermittelt, und wurde mit dem Plan, nach dieser Erfahrung in Vergleichender Literaturwissenschaft zu promovieren, Lehrerin an einer Grundschule im kalifornischen Compton.[3]

Während der zwei Jahre ihrer Lehrtätigkeit hatte sie sich der Kirchengemeinde der episkopalen All Saints Church angeschlossen, deren Einsatz gegen Ungerechtigkeit, Rassismus und Armut sie beeindruckte. Ihre eigenen Erfahrungen mit diesen Themen, die sie im amerikanischen Schulsystem machte, verarbeitete sie zu ihrem ersten autobiographischen Buch, Taught by America (2005). Während des Schreibens fällte sie – überzeugt davon, die Kirche könne idealiter ein Instrument der Verwandlung der Welt sein – die Entscheidung, Theologie statt Literatur zu studieren und episkopale Priesterin zu werden.[4]

Master- und Promotionsstudium und A Church of Her Own (2008)

Ab 1998 studierte sie an der Harvard Divinity School, wo sie auch ihren späteren Ehemann, Eric Toshalis,[5] und in ihrem Dozenten Gordon D. Kaufman „das, was einem Guru am nähesten kommt“,[6] kennenlernte. Sie erwarb 2001 einen Master of Divinity sowie 2008 einen Doktor der Theologie.[7] In ihrer Dissertation, Just Looking: Theological Language, Ethics, and Photographs of Violence (2008), entwickelte sie eine theologische Ästhetik der Fotografie und interpretierte in diesem theoretischen Framework Bilder von Abu Ghuraib als Kreuzigungsbilder.[8] Während ihres Promotionsstudiums war sie von 2003 bis 2005 Mitherausgeberin der Zeitschrift Journal of Feminist Studies in Religion.[9]

Parallel zu ihrem Studium leitete sie eine episkopale kirchliche Schule in einer Vorstadt Bostons, organisierte dort kirchliche Jugendarbeit und bereitete sich auf ihren Priesterinnendienst vor.[10] Da sie jedoch die Kirche als sexistisch wahrnahm und das institutionelle Gottesbild nicht zu dem ihren passte – zwei Erfahrungen, die sie später zu je einem Buch verarbeitete –, brach sie ihre Priesterinnenausbildung wieder ab und hörte auf, Gottesdienste zu besuchen;[11] stattdessen gründete sie an der Universität mit WomenChurch ihre eigene Gemeinde, in der kirchliche Riten feministisch neu erfunden wurden.[12]

2008 veröffentlichte sie das Werk A Church of Her Own, für das sie über 30 Priesterinnen interviewt hatte, um eine möglichst große Bandbreite an Misogynie, Sexismus und struktureller Diskriminierung in protestantischen und römisch-katholischen Kirchen zu dokumentieren.[13]

Universitäre Lehre und Breaking Up with God (2011)

Nach ihrem Abschluss lehrte sie bis 2013 als Lecturer an der California State University und der Portland State University sowie von 2012 bis 2016 als Assistant Professor und Visiting Professor am Pacific Northwest College of Art (PNCA) der Willamette University,[14] unter anderem als Leiterin des Master-Programms „Kritische Theorie und kreative Forschung“ am PNCA.[15]

Während dieser Zeit erschien 2011 mit Breaking Up with God. A love story ein weiteres Buch über ihre Erfahrungen während des Studiums. Sentilles entwickelt darin eine narrative Theologie, in der sie das personale Gottesbild kritisiert, das ihr zufolge kirchlich vermittelt wird. Ausgehend von Kaufmanns Konzept von Gott als Mysterium[16] und seiner Theologie metaphorischer Rede von Gott[17] zeichnet sie anhand des Bildes einer Liebesbeziehung zu Gott[18] nach, wie sich in ihrer eigenen Glaubensbiographie die Vorstellung von Gott als einem personalen Wesen, mit dem sie in Beziehung stand,[19] hin zu einer Vorstellung von Gott als Mysterium jenseits der Institution Kirche entwickelt habe.[20] Diese neue Sicht auf Gott bezeichnete sie als ihren „Agnostizismus“, hier zu verstehen als Überzeugung, dass die Frage nach Gottes Existenz und konkreter Beschaffenheit zweitrangig sei. Entscheidend sei vielmehr, dass jede Gottesvorstellung transformativ im Leben von Menschen wirksam werde.[21] Ihre persönliche Gottesvorstellung beschrieb sie abschließend so: „Ich bin nicht post-Gott. Ich habe es nur abgelegt, Gott als Wesenheit zu denken. […] Woran ich glaube, das ist: Mysterium. Wirksamkeit. Kreativität. Gerechtigkeit. Zurechenbarkeit. Liebe. Mein Glaube: eine fragile Hoffnung darauf, was Menschen zu tun vermögen, wenn sie erst aufhören, nach einem anderen zu suchen, der uns retten könnte.“[22]

The Alliance of Idaho und Draw Your Weapons (2017)

2017 gründete Sentilles gemeinsam mit drei weiteren Frauen[23] die Nonprofit-Organisation Alliance of Idaho,[24] die Spenden sammelt und mithilfe dieser Spenden Immigranten und Asylanten günstigen Rechtsbeistand anbietet.[25] Sentilles ist die Präsidentin der Organisation.[24]

Im selben Jahr erschien Draw Your Weapons, eine Collage aus thematisch zu Kapiteln sortierten literarischen Vignetten,[26] oft zum Themenkomplex „Krieg und Kunst“, bisweilen an der Grenze zu Prosagedichten.[27] Lose zusammengehalten werden sie von zwei roten Fäden, die sich durch mehrere Vignetten ziehen, nämlich zwei Reportagen über Sentilles Recherchen zum Ursprung zweier Fotografien in den Leben von Howard Scott, einem Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer während des Zweiten Weltkriegs, und Miles, einem ehemaligen Gefängniswärter in Abu Ghuraib und Studenten von Sentilles.[28]

Stranger Care (2021) und Schreibkurse

Sentilles fünftes Buch, Stranger Care (2021), handelt von ihren Erfahrungen als Pflegemutter.[29] Eingestreut sind kritische Beobachtungen zu Idahos Pflegeelternsystem[30] und grundsätzlichere Reflexionen über das Mutter-Sein,[29] Liebe[31] und Verwandtschaft,[32] etwa:

„Am selben Tisch essen, Wiedergeburt, unter demselben Dach leben, Erinnerungen teilen, Seite an Seite arbeiten, Freundschaft, gemeinsames Leid, Adoption, vom selben Land essen, dieselben Migrationserfahrungen machen, gemeinsam einen Schiffbruch überleben – es gibt viele Weisen, Familie entstehen zu lassen. Wenn alles vom selben Schöpfer stammt – wenn wir alle aus demselben Material gemacht sind –, dann ist alles verwandt: Haus, Baum, Wal, Mensch, Kanu.“

Sarah Sentilles: Stranger Care[33]

Ein Rezensent im Kirkus Review empfand diese Passagen in dem seiner Meinung nach allzu introspektiven autobiographischen Werk als Fremdkörper.[34] Sentilles selbst begründete die Verschriftlichung dieser Gedanken über einen von Liebe und Verwandtschaft durchdrungenen Kosmos damit, dass sie einen Beitrag leisten habe wollen, die Welt für ihr Pflegekind, das nach acht Monaten wieder mit seiner biologischen Mutter vereint worden war, zu einem besseren Ort zu machen.[35]

Kurze Fortsetzungen des Buches veröffentlichte sie in Form von Artikeln über das Gefühl des Verlusts nach der Trennung von ihrem Pflegekind[36] und die Erfahrungen, die sie machte, nachdem sie einen Sohn adoptiert hatte.[37]

Stand 2026 arbeitet Sentilles an ihrem ersten Roman.[38] Neben ihrer eigenen Autorentätigkeit leitet sie Schreibworkshops, veranstaltet Autoren-Retreats[39] und veröffentlicht auf ihrem Substack NibLit Interviews mit Autoren.[40]

Auszeichnungen

  • 2018: Pen Award in der Kategorie Creative Nonfiction für Draw Your Weapons[41]
  • 2021: Idaho Book of the Year für Stranger Care[42]

Werke

Einzelnachweise

  1. Sarah Sentilles: Artists Make Good Theologians. In: Harvard Divinity Bulletin. Winter/Frühling 2015 (harvard.edu).
  2. Sarah Sentilles | Ausbildung. In: LinkedIn. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  3. Sarah Sentilles: Taught By America. A Story of Struggle and Hope in Compton. Beacon Press, Boston 2005, ISBN 0-8070-3272-7, S. xi (archive.org).
  4. Sarah Sentilles: Taught By America. A Story of Struggle and Hope in Compton. Beacon Press, Boston 2005, ISBN 0-8070-3272-7, S. xvi, 166 f. (archive.org).
    Sarah Sentilles: A Church of Her Own. What Happens When a Woman Takes the Pulpit. Harcourt, Orlando 2008, ISBN 978-0-15-101392-0, S. 1 (archive.org).
  5. Sarah Sentilles: Stranger Care. A Memoir of Loving what isn’t Ours. Random House, New York 2021, ISBN 978-0-593-23004-6, S. 9.
    Tamron Hall Show: This Beautiful Open Adoption Story Is Proof That Anyone Can Become Family auf YouTube, 2. Dezember 2022, abgerufen am 28. Juni 2026 (englisch; Laufzeit: 7:50 min).
  6. Sarah Sentilles: Breaking up with God. In: Huffpost. 20. Januar 2011, abgerufen am 27. Juni 2026.
  7. Sarah Sentilles. In: Faith & Leadership. Abgerufen am 27. Juni 2026.
    Sarah Sentilles: Artists Make Good Theologians. In: Harvard Divinity Bulletin. Winter/Frühling 2015 (harvard.edu).
  8. Summaries of Doctoral Dissertations. In: The Harvard Theological Review. Band 101, Nr. 4, 2008, S. 507–525, hier 522, JSTOR:40211980.
    Einzelne ihrer in der Dissertation entwickelten Thesen führte sie auch aus in den Aufsätzen Sarah Sentilles: „He looked like Jesus Christ“. Crucifixion, torture, and the limits of emphathy as a response to the photographs from Abu Ghraib. In: Harvard Divinity Bulletin. Winter 2008 (harvard.edu).
    Sarah Sentilles: Misreading Feuerbach: Susan Sontag, Photography and the Image-World. In: Literature and Theology. Band 24, Nr. 1, 2010, S. 38–55, JSTOR:23927405.
    Sarah Sentilles: The Photograph as Mystery: Theological Language and Ethical Looking in Roland Barthes’s Camera Lucida. In: The Journal of Religion. Band 90, Nr. 4, 2010, S. 507–529, doi:10.1086/654822.
  9. Editors’ Introduction. In: Journal of Feminist Studies in Religion. Band 19, Nr. 1, 2003, S. 1–4, hier 4, JSTOR:25002455.
    Judith Plaskow: A Short History of JFSR. In: Journal of Feminist Studies in Religion. Band 21, Nr. 2, 2005, S. 103–106, hier 105, JSTOR:25002536.
  10. Sarah Sentilles: A Church of Her Own. What Happens When a Woman Takes the Pulpit. Harcourt, Orlando 2008, ISBN 978-0-15-101392-0, S. 1 (archive.org).
  11. Sarah Sentilles: A Church of Her Own. What Happens When a Woman Takes the Pulpit. Harcourt, Orlando 2008, ISBN 978-0-15-101392-0, S. 1 (archive.org).
    Sarah Sentilles: Breaking Up with God: I Didn’t Lose My Faith, I Left It. In: Religion Dispatches. 11. November 2011, abgerufen am 27. Juni 2026.
  12. Sarah Sentilles: A Church of Her Own. What Happens When a Woman Takes the Pulpit. Harcourt, Orlando 2008, ISBN 978-0-15-101392-0, S. 1 (archive.org).
  13. Trisha Tucker: Sarah Sentilles. A Church of Her Own … In: Women’s Studies. Band 38, 2009, S. 238–241, hier 240, doi:10.1080/00497870802667713.
  14. Sarah Sentilles | Erfahrung. In: LinkedIn. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  15. Applications open for MA in Critical Theory and Creative Research. In: Pacific Northwest College of Art at Willamette University. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  16. Siehe Gordon D. Kaufman: God the Problem. Harvard University Press, Cambridge, London 1972, ISBN 0-674-35526-1, S. 85, 95, 114 f. (archive.org).
  17. Kimerer L. LaMothe: Do You Want to Break Up with God? Towards an earth-friendly spirituality. In: Psychology Today. 13. Juli 2011, abgerufen am 27. Juni 2026.
  18. Sarah Sentilles: The Pen Is Mightier. Sexist responses to women writing about religion. In: Harvard Divinity Bulletin. Summer/Autumn 2012 (harvard.edu).
  19. Vergleiche Colby Dickinson: Theology as Autobiography. The Centrality of Confession, Relationship, and Prayer to the Life of Faith. Cascade Books, Eugene 2020, ISBN 978-1-5326-8882-9, S. 14 f.
  20. Zum ersten Schritt, dem Ablegen ihres alten Glaubens, vergleiche auch ihre Kurzfassung in Sarah Sentilles: Breaking up with God. In: Huffpost. 20. Januar 2011, abgerufen am 27. Juni 2026.
  21. Sarah Sentilles: Breaking Up with God: I Didn’t Lose My Faith, I Left It. In: Religion Dispatches. 11. November 2011, abgerufen am 27. Juni 2026.
    Sarah Sentilles: Solid Ground for Agnostics. In: The New Humanism. August 2011, archiviert vom Original am 27. November 2011; abgerufen am 28. Juni 2026.
  22. Sarah Sentilles: Breaking Up with God. A love story. HarperOne, New York 2011, ISBN 978-0-06-194686-8, S. 222: „I’m not post-God. I’m just through thinking about God as a being. […] This is what I believe in: Mystery. Agency. Creativity. Justice. Accountability. Love. This is my faith: a fragile hope in what humanity might be able to do when we stop looking for someone else to save us.“
    Vergleiche Creationism and Breaking Up With God. In: KBOO. 24. Juli 2018, abgerufen am 27. Juni 2026 (min 19:54).
  23. Sarah Sentilles, Becky Lopez: They Told Me To Call You. In: Forbes. 21. Januar 2022, abgerufen am 27. Juni 2026.
  24. a b Alliance Of Idaho Inc. In: Nonprofit Explorer. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  25. The Alliance of Idaho. In: allianceofidaho.org. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  26. Bradley Babendir: There Is No Answer: Draw Your Weapons by Sarah Sentilles. In: The Rumpus. 20. Juli 2017, abgerufen am 27. Juni 2026.
    Draw Your Weapons. In: Publishers Weekly. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  27. Draw Your Weapons. In: Kirkus Reviews. Abgerufen am 27. Juni 2026.
  28. Olivia Garard: A Summons: #Reviewing Draw Your Weapons. In: The Strategy Bridge. 11. Juni 2018, abgerufen am 27. Juni 2026.
    Hunter Braithwaite: Drawn and Quartered. In: Guernica. 18. Juli 2017, abgerufen am 27. Juni 2026.
    Roy Scranton: Review: Broken Bodies, Broken Form. In: The American Scholar. Band 86, Nr. 3, 2017, S. 121–123, hier 122, JSTOR:26755990.
  29. a b Stranger Care: A Memoir of Loving What Isn’t Ours. In: Family Action Network. Abgerufen am 28. Juni 2026.
  30. Pricilla Kipp: Stranger Care. In: BookPage. Mai 2021, abgerufen am 28. Juni 2026.
  31. Vergleiche Sarah Sentilles, Leslie Jamison: How to Write Love. Kinship, craft, humus, tattoos. In: Orion Magazine. 7. Juni 2021, abgerufen am 28. Juni 2026.
  32. Fiona Wright: Mysterious Beings. In: Sydney Review of Books. 11. Juli 2021, abgerufen am 28. Juni 2026.
  33. Sarah Sentilles: Stranger Care. A Memoir of Loving what isn’t Ours. Random House, New York 2021, ISBN 978-0-593-23004-6, S. 167: „Feasting at the same table, reincarnation, living under the same roof, sharing memories, working side by side, friendship, common suffering, adoption, eating from the same land, experiencing the same fortunes of migration, surviving shipwreck together – there are lots of ways to make a family. If everything descends from the same creator – if we are all made of the same material – then everything is kin: house, tree, whale, person, canoe.“
  34. Stranger Care. A Memoir of Loving What isn’t Ours. In: Kirkus Review. Abgerufen am 28. Juni 2026.
  35. Henry Santoro, Marilyn Schairer: „Mothering Is A Verb“: Author Sarah Sentilles Probes The Foster Care System. In: WGBH. 1. Juli 2021, abgerufen am 28. Juni 2026.
  36. Sarah Sentilles: My Foster Daughter’s First Birthday. In: Cup of Jo. 3. Mai 2021, abgerufen am 28. Juni 2026.
    Sarah Sentilles: The Complicated Grief of Trying to Adopt a Child. In: Literary Hub. 10. Mai 2021, abgerufen am 28. Juni 2026.
    Sarah Sentilles: How I learned to stay present while living in the mystery of grief. In: Los Angeles Times. 19. März 2022, abgerufen am 28. Juni 2026.
  37. Sarah Sentilles: Adopting my Son Changed my Understanding of Family. In: The Atlantic. 24. Juni 2022, abgerufen am 28. Juni 2026.
  38. About Sarah. In: Niblit. Abgerufen am 28. Juni 2026.
  39. Welcome to the Word Project. In: Sarah Sentilles. Abgerufen am 28. Juni 2026.
    Can We Listen to Something Deeper? A Free Poetry & Writing Workshop with writer Sarah Sentilles and Pádraig Ó Tuama, Host of Poetry Unbound. In: Sarah Sentilles. Abgerufen am 28. Juni 2026.
  40. Archive. In: NibLit. Abgerufen am 28. Juni 2026.
  41. The 2018 Los Angeles Literary Award Winners, Finalists, and Judges. In: PEN America. 27. September 2018, abgerufen am 27. Juni 2026.
  42. Idaho Book of the Year Past Winners. In: Idaho Library Association. Abgerufen am 27. Juni 2026.

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