Sandro Beer

Sandro Beer (2026)

Sandro Beer (* 8. März 1977 in Wien) ist ein österreichischer Politiker der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und Gewerkschafter. Seit November 2024 ist er Mitglied des Bundesrates der Republik Österreich für Wien. Darüber hinaus ist er Landesgeschäftsführer der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) Wien im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB). Seine politischen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Arbeits-, Sozial- und Gewerkschaftspolitik.

Leben und Ausbildung

Sandro Beer wurde in Wien geboren und wuchs in den Wiener Bezirken Neubau und Mariahilf auf. Er besuchte die Volksschule in der Zieglergasse sowie die Hauptschule Neubau. Anschließend absolvierte er die Bundesfachschule Kalvarienberg für Wirtschaft und Soziales.

Seine berufliche Laufbahn begann er 1992 bei der Österreichischen Post AG – zunächst als Praktikant, später in den Bereichen Zustellung, Distribution und Logistik. Nach dem Präsenzdienst absolvierte er von 2010 bis 2011 die Sozialakademie.

Beer ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in Wien.

Beruflicher Werdegang

Ab 2003 engagierte sich Beer als Personalvertreter bei der Österreichischen Post AG. Von 2011 bis 2018 war er Sekretär der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten im ÖGB. Seit Oktober 2018 ist er Landesgeschäftsführer der FSG Wien. Zusätzlich übernahm er 2019 die Geschäftsführung der FSG Veranstaltungs GmbH.

Im Zuge der AK-Wahl 2024 in Wien fungierte Beer als Kampagnenleiter der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG). Unter dem Wahlslogan „Immer auf deiner Seite“ verantwortete er gemeinsam mit der FSG Wien die strategische und organisatorische Umsetzung des Wahlkampfs rund um Spitzenkandidatin Renate Anderl. Mit einer breit angelegten Kampagne und starker Präsenz im Wiener Stadtbild wurde die FSG als verlässliche Stimme der Arbeitnehmer positioniert. Im Mittelpunkt standen dabei Themen wie soziale Gerechtigkeit, faire Arbeitsbedingungen sowie Respekt und Sicherheit in der Arbeitswelt.

Politische Laufbahn

Sein kommunalpolitisches Engagement begann Beer im Jahr 2011 als Bezirksrat im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg arbeitete er nah an den Lebensrealitäten der Menschen im Bezirk und setzte als Vorsitzender für Mobilität und Bezirksentwicklung wichtige Projekte wie das Loquaigrätzl, die Umgestaltung der Millergasse sowie Initiativen zur Schulwegsicherung erfolgreich um.

Bereits in dieser Zeit war ihm das parteiübergreifende Miteinander zum Wohle der Bevölkerung ein zentrales Anliegen – geprägt von direktem Austausch und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen. Von 2020 bis Ende 2024 war Beer zudem Klubvorsitzender der SPÖ-Fraktion in Mariahilf. Seit 2019 ist er außerdem Kammerrat der Wiener Arbeiterkammer.[1]

Am 21. November 2024 wurde Beer als Mitglied des Bundesrates angelobt. Er rückte für Sascha Obrecht nach, der in den Wiener Landtag wechselte. Im Bundesrat gehört Beer mehreren Ausschüssen an, darunter den Ausschüssen für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Verfassung und Föderalismus sowie Justiz.

Zudem ist er Bereichssprecher der SPÖ-Bundesratsfraktion für Arbeit und Soziales, Lehrlinge und Berufsausbildung, Verfassung und Medien sowie Volksanwaltschaft.

Politische Positionen und Tätigkeit

Beer vertritt innerhalb der Sozialdemokratie eine gewerkschaftlich geprägte Politik mit Schwerpunkt auf Arbeitnehmer:innenrechten, sozialer Absicherung und Mitbestimmung. In seiner Funktion als Bundesrat setzt er sich insbesondere für faire Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit, leistbares Wohnen sowie die Stärkung öffentlicher Dienstleistungen ein.

Commons: Sandro Beer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. FSG Kammerräte (List). Abgerufen am 1. Juni 2026.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.