Postersession

Die Poster-Session beim 17. Internationalen Symposium Graph Drawing, Chicago, 2009.

Als Postersession werden jene Teile von wissenschaftlichen Konferenzen bezeichnet, bei der die Beiträge nicht als mündliche Vorträge, sondern in Form großer Poster präsentiert werden.

Seit vielen Jahren sind sie zu einem Mittel geworden, um große Tagungen zeitlich kompakter zu organisieren, doch haben Posterpräsentationen fachlich meist einen geringeren Status als „oral presentations“, wobei letzteren auch oft zusätzlich Posterwände zur Verfügung gestellt werden.

Die Poster haben meist eine Breite von 80 bis 90 cm (A0: ca. 84 × 119 cm) und werden auf vom Veranstalter aufgestellten, senkrechten Posterwänden von etwa 2–2,5 Meter Höhe befestigt. Auf den Postern soll nicht der Text überwiegen, sondern Abbildungen und andere Mittel der grafischen Gestaltung, um für die Besucher der Session einen Blickfang zu bieten. Der Titel der Arbeit soll groß gedruckt sein und von den Autoren mindestens eine Kontaktadresse (bzw. E-Mail) enthalten.

Die Postersessions dauern im Regelfall etwa eine Stunde, während die Autoren neben ihrem Poster stehen, um ihre Arbeit zu erläutern und für Anfragen und Diskussionen zur Verfügung zu stehen. Meist werden die Poster einen Halbtag auf den Postertafeln belassen, um auch spätere Besichtigung in Konferenzpausen zu ermöglichen. Bei großen Kongressen bleiben die Poster oft während des gesamten Veranstaltungszeitraum aufgehängt.

Elektronische Poster

Mittlerweile kommen bei Kongressen auch elektronische Poster zum Einsatz. Dies sind Terminals mit großformatigen Bildschirmen (42″ und größer), auf denen die Poster dargestellt werden. Dies ermöglicht zum einen die Einbettung von Bewegtbildern und zum anderen reduziert es den Platzbedarf, da Interessierte in den Konferenzpausen an einem Terminal unterschiedliche Poster betrachten können.

Unterschiede zum Posterwalk

Auch beim Posterwalk wird mit visuellen Präsentationen an den Wänden gearbeitet. Statt einem freien Schlendern ist hier der Ablauf gesteuert, die Abfolge und die Dauer der mündlichen Begleiterläuterungen sind festgelegt. Zwar ist mehr Vorplanung und Koordination erforderlich, doch man erreicht einen höheren Wissenstransfer.[1]

Einzelnachweise

  1. [1]

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.