Phoenix Point
| Phoenix Point | |||
| Entwickler | Snapshot Games | ||
|---|---|---|---|
| Publisher | Snapshot Games | ||
| Leitende Entwickler | Julian Gollop | ||
| Komponist | John Broomhall | ||
| Veröffentlichung | 3. Dezember 2019 | ||
| Plattform | Windows, macOS, Xbox One, PlayStation 4, Xbox Series, PlayStation 5 | ||
| Spiel-Engine | Unity | ||
| Genre | Rundentaktik | ||
| Thematik | Postapokalypse | ||
| Spielmodus | Einzelspieler | ||
| Altersfreigabe |
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| PEGI-Inhaltsbewertung | Gewalt | ||
Phoenix Point ist ein rundenbasiertes Taktikspiel, das von Indie-Entwickler Snapshot Games entwickelt wurde. Es erschien am 3. Dezember 2019 für Microsoft Windows und macOS. Am 26. Januar 2021 wurde es bei dem Cloud-Gaming-Dienst Google Stadia verfügbar. Am 1. Oktober 2021 folgten Portierungen für Xbox One und PlayStation 4. Am 9. Dezember 2021 folgte eine Version mit allen DLCs für Spielekonsolen der nächsten Generation. Es entstand unter der Leitung von Julian Gollop und ist ein spiritueller Nachfolger der X-COM-Serie.
Entwicklung
Die Entwicklung von Phoenix Point wurde von Julian Gollop geleitet, der bereits für UFO: Enemy Unknown (amerikanischer Titel: X-COM: UFO Defense) federführend verantwortlich war.[1] Der Soundtrack wurde von John Broomhall beigesteuert, der zuvor Komponist für die ersten beiden X-COM-Titel war. Jonas Kyratzes und Allen Stroud konnten als Autoren für die Hintergrundgeschichte verpflichtet werden.[2] Das Team verwendete die Unity-Engine.[3]
Es wurde auf der E3 2016 offiziell vorgestellt.[4] Auf der Plattform Fig wurde 2017 ein Crowdfunding gestartet[2] dessen Ziel nach wenigen Tagen erreicht wurde.[5] Die Veröffentlichung wurde mehrfach verschoben.[6] Im Dezember 2019 verließ es den Early Access.[7]
Es erschien zunächst zeitexklusiv im Epic Games Store[8] sowie im Microsoft Store.[9] Exakt ein Jahr später erschien es bei Steam und GOG.com.[10] Für den zeitexklusiven Zugang zahlte Epic Games eine Mindestabnahmemenge.[11] Am 1. Oktober 2021 erschien es für PlayStation 4 und Xbox One.[12] In einer Behemoth Edition erschien es auch für PlayStation 5 und Xbox Series.[13]
In dem DLC Blood and Titanium wurde eine neue mechanisierte Fraktion eingefügt.[14] Gleichzeitig wurde für alle Spiele das Update Leviathan eingespielt in dem verbannte Mutanten eingeführt wurden.[15] In dem Cthulhu-Update wurden zentrale Spielelemente insbesondere der Schwierigkeitsgrad komplett überarbeitet.[16] Mit Version 1.3 Firebird noch einmal umfassend überarbeitet, wobei der Fokus auf dem Spielfluss der Kampagne lag.[17]
Handlung
In einer nahen Zukunft sind durch globale Erwärmung die polaren Eiskappen abgeschmolzen und ein urzeitlicher Virus namens Pandora wurde freigesetzt. Dieser verursacht Mutationen bei Lebewesen. Eine Pandemie tötet einen Großteil der Menschheit. Das weltweit operierende Phoenix-Projekt hat das Ziel, die Menschheit zu retten, und wird vom Spieler geleitet.[2]
Spielprinzip
In einer Geoscape genannten Weltkarte läuft das Geschehen in Echtzeit ab. Die Kämpfe sind jedoch rundenbasiert. Das Spiel nutzt prozedurale Generierung um gegnerische Monstertypen zu erstellen. Ist diese im Kampf effektiv, so erscheint sie erneut, ansonsten verwirft das Spiel sie. Sowohl die Monster als auch die Soldaten im Squad des Spielers besitzen Spezialfähigkeiten. Zudem muss ein Inventar verwaltet werden. Für Aktionen besitzen die Spielfiguren begrenzte Punktzahlen, die Willenskraft genannt werden. Die eigenen Soldaten sind nach Klassen gruppiert und lassen sich durch Mutation oder Mechanisierung verbessern. Für sie gilt im Kampf stets das Risiko des Permadeaths.[3]
Rezeption
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Martin Deppe vergab für GameStar ein Prädikat in Gold und eine Auszeichnung für den hohen Umfang. Optisch und spielerisch erinnere es ihn sehr stark an XCOM 2, böte jedoch durch Trefferzonen mehr taktische Tiefe.[18] Für Matti Sandqvist von PC Games erreiche der Indie-Titel nicht ganz die Klasse der XCOM-Reboots von Firaxis Games. Es sei schlichter inszeniert und zum Erscheinen sei die Spielbalance noch nicht ganz ausgereift.[19] Marcel Kleffmann störte sich an den zahlreichen Programmfehlern und unnötigen Spitzen bei dem Schwierigkeitsgrad durch die dynamischen Gegner. Für ihn wirke es als sei das Spiel zu früh veröffentlicht worden.[20] Gamereactor bemerkte, dass die Kämpfe oft nach immer gleichen Mustern ablaufen.[22]
„Kompetenter Taktik-Brocken, der viel Einarbeitung erfordert, dann aber mit komplexer Spielmechanik und großem Umfang belohnt.“
Rainer Sigl von der Tageszeitung Der Standard bemerkte, dass am bekannten Spielprinzip lediglich Feinjustierungen statt echter Innovationen vorgenommen wurden. Dennoch sei es nicht nur für Genre-Fans eine Empfehlung.[24] André Linken sprach für Gameswelt von einem XCOM-Klon.[25] Es hebe sich bloß durch ein paar nette Ideen vom Original ab resümierte Andreas Müller für heise online.[26]
Im Vorverkauf war Phoenix Point kommerziell sehr erfolgreich.[27]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Martin Dietrich: Phoenix Point - XCOM-Erfinder verrät Details zum geistigen Nachfolger. In: GameStar. 27. September 2017, abgerufen am 6. August 2026 (deutsch).
- ↑ a b c Denis Michel: Phoenix Point: Crowdfunding für das neue Spiel des UFO- / Xcom-Schöpfers Julian Gollop auf Fig gestartet. In: GamersGlobal. Abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ a b Peter Bathge: XCOM 2-Alternative Phoenix Point: Horror-Rundentaktik aus der Indie-Ecke (Vorschau). In: PC Games. 31. August 2017, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Mirco Kämpfer: Phoenix Point - Erster Screenshot zeigt neues Open-World-Strategiespiel vom XCOM-Schöpfer. In: GameStar. 2. Juni 2016, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Denis Michel: Phoenix Point: Crowdfunding erfolgreich auf Fig beendet - Finanzierung läuft weiter. In: GamersGlobal. Abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Marcel Kleffmann: Phoenix Point: Alien-Invasion des XCOM-Erfinders auf September 2019 verschoben. In: 4P.de. 6. Februar 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Alicia Chang: Phoenix Point erscheint im Oktober als Behemoth Edition auf PS4 und Xbox One. In: Gamereactor Deutschland. 13. Juli 2021, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Mathias Dietrich: Phoenix Point bei Epic - Die Details zum Exklusivdeal. In: GameStar. 14. März 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Mathias Dietrich: Der inoffizielle XCOM-Nachfolger Phoenix Point kommt nicht nur bei Epic. In: GameStar. 13. Juni 2019, abgerufen am 6. August 2026 (deutsch).
- ↑ Hagen Gehritz: Phoenix Point: Nun auch auf Steam und GOG erhältlich / Launch-Rabatt. In: GamersGlobal. 4. Dezember 2020, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Mathias Dietrich: Phoenix Point bei Epic - Die Details zum Exklusivdeal. In: GameStar. 14. März 2019, abgerufen am 6. August 2026 (deutsch).
- ↑ Phoenix Point: Konsolen-Termin für XCOM-Nachfolger steht fest! In: Gameswelt. 13. Juli 2021, abgerufen am 6. August 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Benjamin Jakobs: Phoenix Point von XCOM-Schöpfer Julian Gollop kommt auch auf PlayStation und Xbox. In: Eurogamer. 13. Juli 2021, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Christian Just: Phoenix Point wird per DLC zum waschechten Cyberpunk-Spiel. In: GameStar. 8. März 2020, abgerufen am 6. August 2026 (deutsch).
- ↑ Hagen Gehritz: Phoenix Point: DLC Blood and Titanium macht eure Soldaten zu Cyborgs. In: GamersGlobal. 9. März 2020, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Marcel Kleffmann: Phoenix Point: Cthulhu-Update überarbeitet zentrale Spielelemente. In: 4P. 1. August 2020, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Marc Zander: Dieses Spiel vom Xcom-Schöpfer ist nach Riesen-Update gerade 60 % reduziert. In: PC Games. 15. Dezember 2025, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ a b Martin Deppe: Phoenix Point im Test - Das XCOM für Anspruchsvolle. In: GameStar. 3. Dezember 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ a b Matti Sandqvist: Phoenix Point: Crowdfunding-Taktikspiel im Test - jetzt mit Video! In: PC Games. 7. Dezember 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ a b Marcel Kleffmann: Phoenix Point - Test, Taktik & Strategie. In: 4Players. 30. Dezember 2019, archiviert vom ; abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Phoenix Point. In: Metacritic. Abgerufen am 6. August 2026 (englisch).
- ↑ a b Mike Holmes: Phoenix Point - Kritik. In: Gamereactor Deutschland. 12. Dezember 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ a b Sönke Siemens: Phoenix Point: Behemoth Edition – im Test (Xbox One). In: MANIAC.de. 2. Dezember 2021, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Rainer Sigl: "Phoenix Point" im Test: Nachschub für "XCOM"-Junkies. In: Der Standard. 8. Dezember 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ André Linken: Phoenix Point: Das neue Meisterwerk des XCOM-Erfinders. In: Gameswelt. 5. Dezember 2019, abgerufen am 6. August 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Andreas Müller: Phoenix Point angespielt: Mutanten-Taktik vom XCOM-Erfinder. In: heise online. 4. Dezember 2019, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Martin Dietrich: Phoenix Point - Macht bereits vor Release 100.000 Dollar pro Monat. In: GameStar. 5. April 2018, abgerufen am 6. August 2026 (deutsch).
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