Perth-Zwergpython

Perth-Zwergpython

Perth-Zwergpython (Antaresia perthensis)

Systematik
ohne Rang: Toxicofera
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Pythonartige (Pythonoidea)
Familie: Pythons (Pythonidae)
Gattung: Südpythons (Antaresia)
Art: Perth-Zwergpython
Wissenschaftlicher Name
Antaresia perthensis
(Stull, 1932)

Die Perth-Zwergpython (Antaresia perthensis) ist eine Art aus der Gattung Antaresia in der Familie der Pythons (Pythonidae). Das Artepitheton perthensis wurde vergeben, da bei der Erstbeschreibung fälschlich angenommen wurde, das Typusexemplar wäre bei Perth gefangen worden, wo die Art allerdings nicht vorkommt. Die englischen Trivialnamen „Pygmy python“ („Zwergpython“) bzw. „Ant-hill python“ („Ameisenhügelpython“) beziehen sich auf die geringe Größe und den bevorzugten Unterschlupf der Tiere.

Merkmale

Mit einer Länge von 40 bis 70 cm ist der Perth-Zwergpython die kleinste Antaresia-Art. Der Kopf ist kurz und flach mit breiter abgerundeter Schnauze und nur geringfügig vom Hals abgesetzt. Die Augen sind groß und haben eine rotbraune Iris. Die Körperoberseite ist rötlich-braun mit verschieden großen, dunkel- bis rotbraunen Flecken; diese Musterung verblasst mit zunehmendem Alter. Die Bauchseite ist cremefarben bis weiß und ungemustert.

In der Regel sind ein vorderes, an das Internasalschildpaar angrenzendes, und zwei hintere Paare Präfrontalia vorhanden. Typisch sind nur ein Supraocularschild und meist ein Paar Parietalschilde. Es sind 4 bis 10 Lorealschilde, 9 bis 14 Supralabialschilde und 11 bis 15 Infralabialschilde vorhanden. Von letzteren tragen die hintersten drei, selten vier Wärmesinnesgruben. Der Rumpf weist 31 bis 35 schräge Reihen glatter Schuppen in der Mitte, 212 bis 250 Ventralschilde, 34 bis 45 Subkaudalschilde und einen ungeteilten Analschild auf.

Verbreitung und Lebensweise

Der Perth-Zwergpython kommt endemisch im mittleren Westen Westaustraliens in der Pilbara-Region sowie auf einigen küstennahen Inseln vor. Als Habitat bevorzugt er hügeliges Gelände mit Felsen, Höhlungen und Termitenbauten als Versteckmöglichkeiten. Als Beutetiere dienen Reptilien und kleine Säugetiere.

Die Paarung findet im australischen Winter statt. Das Gelege besteht aus zwei bis sechs großen Eiern, die Jungtiere schlüpfen nach etwa zwei Monaten.

Quellen

  • Ludwig Trutnau: Ungiftige Schlangen, Teil 1. 4. Auflage. Eugen Ulmer GmbH & Co., Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3223-0.
  • R.T. Hoser: Ant-hill pythons (Antaresia perthensis) in the wild and captivity. In: Monitor. Band 10, 1999, S. 33–37 (englisch).

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.