Mrhal
| Mrhal Mörderteich, Mrdal (veralt.) | |||
|---|---|---|---|
| Lage | Okres České Budějovice, Tschechien | ||
| Zuflüsse | Rudolfovský potok, unbenannter Bach | ||
| Abfluss | Rudolfovský potok → Kyselá voda → Moldau | ||
| Größere Orte in der Nähe | Hlincová Hora, Jivno | ||
|
| |||
| Koordinaten | 48° 59′ 17″ N, 14° 34′ 12″ O | ||
| Daten zum Bauwerk
| |||
| Bauzeit | 1555 | ||
| Höhe über Gewässersohle | 15 m | ||
| Daten zum Stausee | |||
| Höhenlage (bei Stauziel) | 515 m.ü.m. | ||
| Wasseroberfläche | 8 ha | ||
Der Mrhal, früher Mrdal (deutsch Mörderteich) ist ein Stausee in Tschechien. Er liegt auf den Fluren der Gemeinden Hlincová Hora und Jivno im Okres České Budějovice. Gestaut werden der Bach Rudolfovský potok bzw. Čertík und ein namenloser Zufluss.
Geographie
Der Teich befindet sich am Ostrand des Waldgebietes Děkan im Tal des Rudolfovský potok bzw. Čertík in der Lischauer Schwelle und ist der untere und größte einer Kaskade von sechs Teichen. Südlich bzw. südöstlich liegen entlang eines namenlosen in den Mrhal mündenden Baches die Teiche Hluboký rybník, Bahnitý rybník, Nosovský rybník, Bendík und Čekal.
Nördlich liegt Jivno, südöstlich Vyhlídky und im Südwesten Hlincová Hora. Im Norden erhebt sich die Baba (578 m.ü.m), westlich die Na novinách bzw. Hlincová hora (Pfaffenberg, 570,5 m.ü.m).
Geschichte
Der Erdschüttdamm mit Lehmkern und einer Tarrasmauer an der Wasserseite wurde ab dem 14. August 1555 durch Italiener als Aufschlagwasserreservoir für das Rudolfstädter Silberbergbaurevier angelegt. Nachdem kurz nach der Fertigstellung des Teiches auf seinem Damm ein Bauer ermordet worden war, erhielt das Gewässer den Namen Mörderteich. Im Jahre 1611 wurde der Teichdamm durch das Passauische Kriegsvolk zerstört und lag danach über ein Jahrhundert trocken. Erste Pläne zur Wiederherstellung des Teiche erfolgten 1733. Realisiert wurde die Wiederherstellung des zerstörten Dammes 1771 für 21.424 Gulden durch die Stadt Budweis. Seit dieser Zeit ist der tschechische nane Mrdal nachweislich, der sich im 19. Jahrhundert in Mrhal wandelte.[1]
Am 3. April 1958 wurde der Teich zum Kulturdenkmal erklärt.[2] Letztmals abgelassen wurde er 1961. Der Mrhal dient heute als Bade- und Angelgewässer.
Literatur
- Jiří Cukr: Okolí Českých Budějovic. České Budějovice. Bohumír Němec – VEDUTA, 2011. ISBN 978-80-86829-66-1, S. 90
Einzelnachweise
- ↑ Geschichte von Hlincová Hora ( des vom 27. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Památka rybník Mrhal
Weblinks
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.

