Mathilde Quednow

Johanna Sabine[1]Mathilde Quednow geborene von Hüser (* 21. November 1820 in Berlin; † 4. Februar 1900 in Biebrich) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben

Ihr Vater war preußischer Offizier. Sie verbrachte Kindheit und Jugend in verschiedenen Städten, wohin ihr Vater versetzt wurde. In Berlin heiratete sie 1854 den Oberst Albert Quednow und zog mit ihm nach Bonn. Ihr Mann starb 1873. Sie verbrachte anschließend ein Jahr in Italien und lebte dann wieder in Bonn. Im Jahr 1895 zog sie in ein Damenstift in Biebrich, wo sie im Alter von 79 Jahren gestorben ist.

Werke

  • Eine Sommerreise. Erzählung. Duncker, Berlin 1852.
  • Afra Veit, oder: Eine Zeit der Kämpfe. Roman von der Verfasserin der ‚Sommerreise‘. Schindler, Berlin 1854.[2] (Digitalisat Band 1), (Band 2)
  • Die Regenbogenbrücke. Zwei Märchen. Von der Verfasserin der ‚Sommerreise‘. Berlin 1857.
  • Weihnachtsgeister. Dichtung und Wahrheit. Brunn, Münster 1865. (Digitalisat)
  • Am Ufer. Gesammelte Novellen. Brunn, Münster 1865. (Digitalisat)
  • Dornrose. Roman. 4 Bände. Friedrichs, Elberfeld 1870. (Digitalisat Band 2), (Band 3), (Band 4)
  • Kämpfe und Siege. Ein Lebensbild aus der jüngsten Vergangenheit. 2 Theile. Velhagen & Klasing, Bielefeld 1873.
  • Blumenkäthchen. Hauptverein für christliche Erbauungsschriften, Berlin 1873. (Rezension)
  • Heinrich und Gertrud oder Gottes Wege sind wunderbar. Eine Erzählung. Hauptverein für christliche Erbauungsschriften, Berlin 1876.
  • Denkwürdigkeiten aus dem Leben des General von Hüser. Größtenteils nach dessen hinterlassenen Papieren. Reimer, Berlin 1877. (Digitalisat)
  • Dorina. Roman. Risel, Hagen 1882,
  • Filippo Strozzi. Historischer Roman. Perthes, Gotha 1884.
  • Harte Zeiten. Historische Erzählung aus den Tagen des grossen Königs. Perthes, Gotha 1887.
  • Säen und Ernten. Roman in 2 Abtheilungen. Deichert, Leipzig 1890.
  • Markgraf Otto mit dem Pfeil. Poetische Erzählung. Perthes, Gotha 1891.

Literatur

  • Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder. Bd. 2. Berlin, 1898., S. 161. (online bei zeno.org)
  • Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 372–373. (online)
  • Elisabeth Friedrichs: Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Metzler, Stuttgart 1981, S. 241.

Einzelnachweise

  1. Nach LAGIS Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
  2. Das Buch wurde zeitweise der schwedischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Fredrika Bremer zugeschrieben. Bei Google Books wird der Titel "Afra Veit" fälschlich als Verfassername angegeben.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.