Julius Decker

Julius Decker (* 5. September 1926 in Montabaur; † 8. Mai 2013 ebenda) war ein deutscher Politiker (CDU).
Leben
Julius Decker besuchte die Volksschule, Landwirtschaftsschule und machte eine Landarbeits- und Landwirtschaftslehre. Von 1943 bis 1945 leistete er Kriegsdienst in der Waffen-SS und war bis 1946 in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg machte er eine Berufsumschulung, legte die kaufmännische Gehilfenprüfung ab und wurde kaufmännischer Angestellter. 1955 wurde er Verwaltungsangestellter, Kreisoberinspektor und Leiter der Schulabteilung beim Landratsamt Montabaur, Kreisoberamtsrat und Leiter der staatlichen Abteilung beim Landratsamt Montabaur, mit Kommunal-Diplom im Nebenamt Dozent an der Verwaltungsschule Koblenz und Prüfer an der Verwaltungshochschule Mayen.
Politik
Von 1940 bis 1943 war er Mitglied der Hitler-Jugend. Der Säuberungsbescheid des Untersuchungsausschusses Montabaur vom 19. März 1949 wies ihn als Mitläufer aus. Der Spruch, der mit einer Geldbuße von 20 DM verbunden war, wurde am 8. August 1949 von der Spruchkammer Montabaur auf Nichtschuldiger geändert.
1949 wurde er Ortsvorsteher der Jungen Union (JU) Montabaur und 1951 Kreisvorsitzender der JU Unterwesterwald. Von 1953 bis 1963 war er Bezirksvorsitzender der JU Montabaur. Er war Vorsitzender, später Ehrenvorsitzender der JU Westerwald. Kommunalpolitisch war er seit 1952 Mitglied des Stadtrats Montabaur, Fraktionsvorsitzender und Ortsvorsitzender der CDU.
Dem Rheinland-Pfälzischen Landtag gehörte er vom 19. Oktober 1965 (als Nachrücker für August Hanz) bis zum 17. Mai 1967 an.
Daneben war er 1958 Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) Unterwesterwald, Mitglied des Landesvorstands der KPV, Bezirkssenior der Kolpingfamilie im Bezirk Westerwald und Vertreter im Landesjugendring.
Literatur
- Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Die Stellvertreter des freien Volkes: Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015, 2016, ISBN 3-658-04751-8, S. 129.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Decker, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 5. September 1926 |
| GEBURTSORT | Montabaur |
| STERBEDATUM | 8. Mai 2013 |
| STERBEORT | Montabaur |
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.