Holtebach
| Holtebach | ||
|
Der Holtebach in Hövelhof | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 311122 | |
| Lage | Nordrhein-Westfalen, Deutschland | |
| Flusssystem | Ems | |
| Abfluss über | Schwarzwasserbach → Ems → Nordsee | |
| Quelle | Im Hövelhofer Wald 51° 49′ 55″ N, 8° 40′ 11″ O | |
| Mündung | Nordöstlich von Espeln in den SchwarzwasserbachKoordinaten: 51° 49′ 32″ N, 8° 37′ 2″ O 51° 49′ 32″ N, 8° 37′ 2″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 97 m ü. NN[1]
| |
| Länge | 6,4 km[2] | |
| Einzugsgebiet | 9,384 km²[2] | |
| Rechte Nebenflüsse | Hallerbach | |
| Gemeinden | Hövelhof | |
Der Holtebach ist ein orografisch rechtes Nebengewässer des Schwarzwasserbachs in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Er hat eine Länge von 6,4 km.
Flussverlauf
Der Holtebach entspringt in der Senne innerhalb des Hövelhofer Waldes durch den Zusammenfluss zahlreicher Gräben, bei denen es sich zum Teil um Abflüsse aus dem Naturschutzgebiet Moosheide handelt. Anschließend durchquert der Holtebach das Hövelhofer Industriegebiet und wird dort an mehreren Stellen zum Zwecke der Löschwasserspeicherung angestaut.
Daraufhin erfolgt in wieder bewaldetem Gelände die rechtsseitige Aufnahme des nahezu parallel zum Holtebach verlaufenden Hallerbach, zu dem schon über das Grabensystem im Hövelhofer Wald eine Verbindung besteht. Nordöstlich von Espeln mündet der Holtebach dann innerhalb eines als „Haller“ bezeichneten Wiesen- und Grünlandkomplexes rechtsseitig in den Schwarzwasserbach, der kurz darauf in die Ems abfließt.
-
Quellgebiet im Hövelhofer Wald
-
Mündung in den Schwarzwasserbach
Differenzen bei der Einordnung
Entgegen der offiziellen und durch Geodatenmaterial belegten Benennung wird der Holtebach auch als „Unterer Hallerbach“ bezeichnet, teilweise auch der gesamte Unterlauf als „Hallerbach“. Einige Quellen sehen den Hallerbach sogar als Mündungsgewässer des Schwarzwasserbaches. Tatsächlich ist die Gewässerlänge des Holtebaches auch etwas höher als jene des Schwarzwasserbaches, letzterer hat aber eine größere Abflussmenge.
Flora und Fauna
An den zahlreichen Windungen der Holtebachaue finden sich ausgedehnte Bestände der Stechpalme. Die Uferbehölzung im Bereich der Wiesenflächen im Unterlauf bildet mit ihren Beständen von Feldgehölzen, Eichenhainen und Kopfweiden einen wichtigen Lebensraum zahlreicher Vogelarten.
Etymologie
Der Begriff „Holte“ ist eine niederdeutsche Bezeichnung für ein Waldgebiet. Dieser Namensbestandteil ist im Bereich der Emssandebene häufiger anzutreffen, zum Beispiel im Namen der benachbarten Stadt Schloß Holte-Stukenbrock.
Weblinks
Einzelnachweise
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.
