Hexenagger

Hexenagger
Koordinaten: 48° 55′ N, 11° 41′ OKoordinaten: 48° 55′ 13″ N, 11° 40′ 59″ O
Höhe: 375 m ü. NHN
Einwohner: 461 (1. Okt. 2023)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 93336
Vorwahl: 09442
Hexenagger (Bayern)
Hexenagger (Bayern)
Lage von Hexenagger in Bayern
Schloss Hexenagger
Schloss Hexenagger

Hexenagger ist ein Kirchdorf und Ortsteil des Marktes Altmannstein im oberbayerischen Landkreis Eichstätt.

Profanierte Barockkapelle der Gräfin von Topor Morawitzki und des Fürsten Porcia

Geschichte

Hexenagger wurde 982 erstmals urkundlich erwähnt. Ab diesem Zeitpunkt ist belegt, dass die Herren von Hexenagger bis ins Jahr 1480 den Ort regierten. Damals entstand auch das gleichnamige Schloss Hexenagger. Danach waren Herzog Wilhelm von Bayern und Erhardt von Muggenthal Eigner des Schlosses, bis das Anwesen im Dreißigjährigen Krieg gebrandschatzt wurde. Danach waren Kurfürst Karl Albrecht, Maria Josepha Gräfin von Topor Morawitzki, Fürst Porcia, Anton von Kayserstein und die Edlen von Weidenbach Herrscher im Schloss, bis es an die Familie Leichtfuß veräußert wurde. Die Schlosskapelle ging an den Markt Altmannstein.

1486–1986 gab es mit der Schlossbrauerei eine eigene Brauerei in Hexenagger.

Hexenagger hatte einen Eisenbahnanschluss an der Bahnstrecke Ingolstadt–Riedenburg. Personenverkehr gab es zwischen dem 1. Mai 1903 und der Betriebseinstellung am 28. Mai 1972. Heute führt auf der ehemaligen Bahntrasse der Schambachtalbahn-Radweg entlang.

Hexenagger wurde am 1. Januar 1972 in den Markt Altmannstein eingegliedert.[2]

1939 hatte Hexenagger 210 Einwohner. Am 15. März 2007 betrug die Einwohnerzahl 402.

Bei dem Weiler Ottersdorf befinden sich die Reste der Burg Ottersdorf.

Namensgebung

Der Name Hexenagger ist von den ersten Besitzern des Schlosses Hexenagger abgeleitet, den Hechsenaggern oder Hexenaggern.

Nach der Sage soll sich der Name vom keltischen Gott Hesus ableiten, der angeblich von den damals dort lebenden germanischen Hermunduren verehrt wurde, dem auch Menschenopfer gewidmet worden seien.[3]

Museum

Naturdenkmal

Etwa 500 Meter westlich vom Ort befindet sich eine Große Eiche mit 7,93 m Umfang.[5]

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Altmannstein in Zahlen. (PDF; 24 KB) Markt Altmannstein, abgerufen am 4. Mai 2024.
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 557.
  3. Alexander Schöppner: Bayerische Sagen (Band 3), Weltbild Verlag, München 1990, S. 159.
  4. Schmiedemuseum Hexenagger
  5. Große Eiche im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017.
  6. Karl Meichelbeck, Historia Frisingensis II/1
Commons: Hexenagger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.