Helmut Petz

Helmut Petz (* 26. April 1957 in München) ist ein deutscher Jurist und ehemaliger Richter am deutschen Bundesverwaltungsgericht. Von 2020 bis 2026 war er Landrat des Landkreises Freising.

Helmut Petz schloss seine juristische Ausbildung 1986 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen ab. Bereits während der Ausbildung war er an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab 1983 als wissenschaftliche Hilfskraft tätig und wurde dann Akademischer Rat. Als Akademischer Rat war er bis 1993 an der Universität München tätig. 1994 begann er dann seine Karriere als Richter, zunächst am Verwaltungsgericht München. 1996 bis 1998 war er als abgeordneter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht tätig und wurde hiernach beim Landratsamt Freising, beim Bayerischen Staatsministerium des Innern und in der Bayerischen Staatskanzlei eingesetzt. 2003 wurde er dann Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Am 2. Dezember 2008 trat er den Dienst im 4. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichtes an.

Neben seiner richterlichen Tätigkeit war Helmut Petz auch noch Lehrbeauftragter bei der Universität in München. Er ist verheiratet und Vater von drei Söhnen.

Helmut Petz war bis 2001 SPD-Mitglied und unter anderem als Juso-Kreisvorsitzender des Münchener Bezirks Feldmoching-Hasenbergl aktiv.

Im Vorfeld der Kommunalwahl 2002 ist er aus der SPD ausgetreten, um als überparteilicher Kandidat von CSU, SPD und der Wählervereinigung Einigkeit Goldach für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Hallbergmoos anzutreten. Bei der Wahl unterlag Helmut Petz dem damaligen Amtsinhaber Klaus Stallmeister von den Freien Wählern Hallbergmoos.

Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2020 bewarb sich Petz um das Amt des Landrates im Landkreis Freising, er kandidierte für die Freien Wähler.[1] Im ersten Wahldurchgang erreichte er hinter Manuel Mück (CSU) mit 22,9 % am zweitmeisten Stimmen.[2] In der Stichwahl am 29. März wurde er mit 59,7 % der Stimmen zum Nachfolger von Josef Hauner als Landrat gewählt und übernahm von diesem am 1. Mai 2020 das Amt.[3][4] Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2026 wurde er nicht wiedergewählt und schied aus dem Amt des Landrates aus.[5]

Einzelnachweise

  1. pm: title. Abgerufen am 30. Juli 2019.
  2. Landratswahl 2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. März 2020; abgerufen am 29. März 2020.
  3. Stichwahl Landrat 2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2020; abgerufen am 29. März 2020.
  4. Stichwahl in Freising: Ergebnis in Moosburg knapp, beim Landrat eindeutig. 29. März 2020, abgerufen am 29. März 2020.
  5. Petra Schnirch: Jurist, Handwerker und Olivenbauer, Süddeutsche Zeitung vom 4. Mai 2026

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.