Gerhard Ebert

Gerhard Ebert (* 20. September 1930 in Glauchau) ist ein deutscher Journalist, Hochschullehrer, Theaterwissenschaftler und Theaterkritiker.

Leben

Nach dem Abitur und einer Lehre als Schriftsetzer begann Ebert 1951 ein Studium der Theaterwissenschaft am Deutschen Theater-Institut in Weimar. Von 1955 bis 1961 war er Theaterredakteur bei der Wochenzeitung Sonntag. Im Anschluss war er bis 1963 als Oberassistent an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin tätig. Danach war er bis 1981 stellvertretender Direktor an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Mit deren Umwandlung in die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin im Jahr 1981[1] wurde Ebert dort außerordentlicher Professor und war von 1981 bis 1988 auch 1. Prorektor. Bis 1990 lehrte er das Fach Gesellschaftswissenschaften[2] und war anschließend als Dozent für Theorie und Geschichte des Theaters tätig, bis er 1992 „abgewickelt“ wurde.

1977 wurde Ebert an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. phil. promoviert. Seine Dissertation behandelte das Thema Die Improvisation als Element der schauspielmethodischen Grundausbildung von Schauspielern.

Gerhard Ebert lebt in Zeuthen. Seine Kinder sind die Regisseurin Mira Ebert und der Puppenspieler Michael Max Ebert.[3] Er schreibt Theaterstücke und veröffentlicht seit 2014 autobiografische, erotische Erzählungen im Eigenverlag auf der Plattform neobooks.

Bücher

Theaterkritiken

Theaterstücke (Auswahl)

  • Blutgeld (Uraufführung 2012, Metropol Theater Köln)
  • Lust mit Liebe (Uraufführung 2002, ESG-Theater Würzburg)
  • Der wilde Mann (Uraufführung 1977, Landestheater Parchim)[4]

Einzelnachweise

  1. Festakt zur Umwandlung der Staatlichen Schauspielschule Berlin in die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
  2. Patrick Breynck: Das Schauspielstudium in der DDR und der Einfluss der Deutschen Wiedervereinigung am Beispiel der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (Diss.). Wien 2011, S. 209 (core.ac.uk [PDF]).
  3. Buchautor in Zeuthen | www.Zeuthen-Internet.de. Abgerufen am 7. August 2026.
  4. Neue Theaterstuecke Schauspiele Dramen. Abgerufen am 7. August 2026.

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