Garnitzabach
| Garnitzabach Unterlauf: Badbach | ||||
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Der Garnitzabach im Laternsertal in der Nähe von Bad Laterns | ||||
| Daten | ||||
| Gewässerkennzahl | AT: 812141 | |||
| Lage | Bregenzerwaldgebirge
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| Flusssystem | Rhein | |||
| Abfluss über | Frutz → Rhein → Nordsee | |||
| Quelle | unterhalb des Hohen Freschen 47° 17′ 56″ N, 9° 47′ 3″ O | |||
| Quellhöhe | 1873 m | |||
| Mündung | in die FrutzKoordinaten: 47° 15′ 30″ N, 9° 47′ 6″ O 47° 15′ 30″ N, 9° 47′ 6″ O
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| Länge | ca. 7 km[1] | |||
| Einzugsgebiet | knapp 10 km² | |||
| Gemeinden | Laterns | |||
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Der Garnitzabach ist ein etwa 7 Kilometer langer Gebirgsbach in der Gemeinde Laterns im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Er ist ein rechter Nebenfluss der Frutz und gehört damit zum Flusssystem des Rheins. Seine Gewässerkennzahl (GKZ) lautet 812141.
Name
Die amtliche Schreibweise lautet Garnitzabach. Das Vorarlberger Landesarchiv führt den Namen im Verzeichnis der Örtlichkeiten der Gemeinde Laterns. Dort werden auch die Flurnamen Vorder-Garnitza und Hinter-Garnitza angeführt.[2] Die Schreibweise ‘‘Ganitzabach’’ ist im genannten amtlichen Verzeichnis nicht belegt.
Geographie
Verlauf
Der Garnitzabach entspringt auf etwa 1873 m ü. A. unterhalb des Hohen Freschen.[3] Der Bach fließt durch das alpine Gebiet der Garnitzaalpen und verläuft unter anderem im Bereich von Vorder-Garnitza und Hinter-Garnitza. Im Bereich von Bad Laterns quert die L 51 den Bach. Der Garnitzabach fließt anschließend der Frutz zu. Der Garnitzabach ist rund 6 km lang.[4] Sein Einzugsgebiet umfasst knapp 10 km².
Zuflüsse
Von der Quelle zur Mündung. Namen und Längen nach dem Geoportal Vorarlberg
- Seebödabach (links), 1,8 km
- Zinkatobelbach (links), 1,4 km
- Gäfnertobelbach (links), 2,0 km
- Markttöbelebach (rechts), 1,1 km
- Marktöbelebach (rechts), 1,3 km
Gewässerkundliche Bedeutung
Der Garnitzabach ist ein typischer steiler Gebirgsbach des Bregenzerwaldgebirges. In gewässerkundlichen Untersuchungen wurde der Bach unter anderem im Bereich der Garnitzaalpe untersucht. Ein dokumentierter Untersuchungsstandort liegt bei etwa 1220 m Seehöhe.[5] Der Garnitzabach ist in der Aufstellung der Zuflüsse der Frutz mit der Gewässerkennzahl 812141 verzeichnet. Die Einmündung liegt bei etwa Flusskilometer 19,5 der Frutz.
Hochwasser und Verbauung
Beim schweren Unwetter Anfang Juni 2003 wurde das Bachbett des Garnitzabachs stark verändert. Dabei wurde unter anderem eine Holzbrücke weggerissen. Da der Bach auszubrechen und die L 51 sowie das Laternser Bad zu gefährden drohte, wurden unverzüglich Sicherungs- und Wiederherstellungsarbeiten eingeleitet. Die Wildbach- und Lawinenverbauung übernahm die Bauarbeiten. Die veranschlagten Kosten beliefen sich auf rund 150.000 Euro. Ziel der Maßnahmen war unter anderem die Wiederherstellung des ursprünglichen Bachbettes und die Sicherung lokaler Uferanrisse.
Freizeit
Das Tal des Garnitzabachs ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren im Gebiet des Hohen Freschen. Von Bad Laterns führen Wege entlang des Garnitzabachs in Richtung Garnitzaalpen und weiter in das alpine Gebiet unterhalb des Hohen Freschen.[6]
Siehe auch
Weblinks
- Vorarlberger Landesarchiv: Schreibweise von Örtlichkeiten in Vorarlberg
- Land Vorarlberg: Bauarbeiten am Garnitzabach
- Gewässerkundliche Untersuchung
Einzelnachweise
- ↑ Geoportal Vorarlberg
- ↑ Schreibweise von Örtlichkeiten in Vorarlberg. Vorarlberger Landesarchiv, abgerufen am 14. August 2026.
- ↑ Land unterstützt Bauarbeiten am Garnitzabach. Land Vorarlberg, 1. August 2003, abgerufen am 14. August 2026.
- ↑ Lauterbornia. Band 54, 2005, S. 53–61 (zobodat.at [PDF]).
- ↑ Bryofloristische Ergebnisse der Mooskartierung in Vorarlberg. In: Vorarlberger Naturschau. 2012 (zobodat.at [PDF]).
- ↑ Mit Schneeschuhen auf den Hohen Freschen. Abgerufen am 14. August 2026.
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