GD-ROM

Speichermedium
GD-ROM

Eine GD-ROM mit den drei Bereichen
Allgemeines
Typ Optisches Speichermedium
Kapazität 1,2 GB[1]
Größe ø 12 cm
Gebrauch Computerspiele
Ursprung
Entwickler Yamaha

GD-ROM (Giga Disc Read Only Memory) ist ein proprietäres optisches Speichermedium für die Spielkonsole Sega Dreamcast.[1]

Sie ähnelt der CD-ROM und unterscheidet sich von dieser dadurch, dass die Pits näher beieinanderliegen (Double-Density-Verfahren). Dadurch wurde eine höhere Speicherkapazität von 1,2 GB ermöglicht – fast das Doppelte einer normalen 650 MB CD-ROM.[2] Neben dem hauptsächlichen Verwendungszweck (der Dreamcast) wurde das Medium auch für verschiedene Arcade-Systeme benutzt (Naomi, Chihiro und Triforce). Neben der Speicherkapazität erhöhte Sega mit dem neuen Medium auch die Kopiersicherheit, denn die GD-ROM kann mit CD- oder DVD-Hardware nicht komplett ausgelesen werden.

Eine GD-ROM besteht aus zwei Datenbereichen und einem Trennbereich. Der innere Datenbereich enthält einen Yellow-Book-CD-ROM-Track und einen Red-Book-CDDA-Track. Dieser Bereich kann von jedem CD-Laufwerk ausgelesen werden. Der zweite, äußere Datenbereich enthält die eigentlichen Spieldateien. Dieser Bereich kann von einem CD- oder DVD-Laufwerk nicht ohne Weiteres ausgelesen werden. Zwischen den beiden Datenbereichen befindet sich der schmale Trennbereich, der den Schriftzug Produced by or under license from SEGA Enterprises LTD Trademark SEGA, jedoch keine Daten enthält.

Das Format wurde von Yamaha für Sega entwickelt.

Das in der Sega Dreamcast verbaute GD-ROM-Laufwerk arbeitet mit konstanter Winkelgeschwindigkeit (CAV) und liest Daten mit der 12-fachen Datenübertragungsrate eines einfachen CD-ROM-Laufwerks (also 153,6 kB/s × 12 ≈ 1,84 MB/s). Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt bei 200 ms.[2]

Anfang 2007 stellte Sega die GD-ROM-Produktion ein.[3]

Commons: GD-ROM – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steven Kent: Here comes Sega’s Dreamcast. In: zdnet.com. 23. November 1998, abgerufen am 8. Oktober 2024 (englisch).
  2. a b Shiro Hagiwara, Ian Oliver: Sega Dreamcast: Creating a Unified Entertainment World. In: Institute of Electrical and Electronics Engineers (Hrsg.): IEEE Micro. Band 19, Nr. 6, 1999, ISSN 0272-1732, S. 29–35, doi:10.1109/40.809375 (englisch).
  3. Christian Klaß: Das endgültige Aus der Dreamcast: Sega stellt GD-ROM-Produktion ein. In: Golem.de. 19. Januar 2007, abgerufen am 10. März 2025.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.