Ehrenfelsen
Ehrenfelsen
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| Lage | Elmstein | |
| Kennung | ND-7332-533 | |
| Geographische Lage | 49° 21′ N, 7° 56′ O | |
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Der Ehrenfelsen – alternativ Ehrenfels genannt – ist eine Felsformation im Pfälzerwald, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist.[1]
Lage
Der Ehrenfelsen befindet sich innerhalb der Waldgemarkung der Ortsgemeinde Elmstein nordwestlich des Siedlungsgebiets am Osthang des Grundwieser Eck. Etwas weiter östlich verläuft der Speyerbach.
Geschichte
Ursprünglich hieß die Formation „Drecksfelsen“, weil die Bewohner des Elmsteiner Kernortes an seiner Stelle Hausmüll entsorgten.[2]
Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden Pläne dem Fels im Gedenken an die dort gefallenen Waldarbeiter ein Mahnmal geschaffen, woher sein gegenwärtiger Name rührt.[3][4] Bereits im Oktober 1930 kontaktierte Emil Haupt, der Leiter des damaligen Forstamt Elmstein-Süd, in dessen Tätigkeitsbereich der Fels sich befand, den Lehrer und Heimatforscher Heinrich Weintz um Hilfe bei der Findung eines neuen Namens. Das Denkmal wurde im Mai 1931 feierlich eingeweiht und der Felsen daraufhin in „Ehrenmal“ umbenannt. Im August des nächsten Jahres bauten Arbeitslose vom Tal aus einen Weg zum Mal. In den folgenden Jahrzehnten blieb dessen Pflege aus, sodass er während der 1990er Jahre zeitweilig gesperrt war.[2]
In den Jahren 2021 und 2022 wurde das Areal um das Denkmal, das zwischenzeitlich heruntergekommen war, instand gesetzt.[5]
Gestaltung
Auf der Vorderseite steht folgender Text
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1914 1918 |
Rezeption
Die nahe Ehrenfelsbrücke über den Speyerbach ist nach dem Felsen benannt.[6]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz: Die Naturdenkmale in Rheinland-Pfalz; abgerufen am 4. März 2024
- ↑ a b Klaus Kullmer: Forstmeister Emil Haupt und der Ehrenfelsen. In: Förderkreis Kirchturmruine Appenthal e.V. (Hrsg.): Elmsteiner Heimatschrift 28. 2020, S. 28.
- ↑ Wolfgang Ross: Viel Steine gab’s und wenig Brot. Anmerkungen zur Siedlungsgeschichte Elmsteins. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 17.
- ↑ Ehrenfels. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ Ehrenfelsen wieder in neuem Glanz. 12. Februar 2022, abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ Yvonne Faß, Dieter König: Das war das Jahr 2022. In: Förderkreis Kirchturmruine Appenthal e.V. (Hrsg.): Elmsteiner Heimatschrift 31. 2023, S. 26.
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