Braidbach

Braidbach
Gemeinde Bastheim
Koordinaten: 50° 23′ N, 10° 11′ OKoordinaten: 50° 23′ 8″ N, 10° 11′ 17″ O
Höhe: 295 m ü. NHN
Fläche: 2,22 km²[1]
Einwohner: 124 (30. Juni 2023)[2]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 97654
Vorwahl: 09773
St. Ulrich
St. Ulrich

Braidbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bastheim im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern.[3] Die Gemarkung Braidbach hat eine Fläche von 2,218 km². Sie ist in 753 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2946,10 m² haben.[1][4]

Geografie

Das Kirchdorf liegt im Besengau am Riedwiesenbach, der rechte Oberlauf des Braidbachs. Es liegt am Fränkischen Marienweg.

Geschichte

Braidbach war die kleinste Gemeinde des ehemaligen Klosteramts Wechterswinkel und wurde 1161 erstmals in einer Urkunde genannt.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bastheim eingegliedert.[5]

Kultur

Altar an der Straße Richtung Geckenau

Die kleine Dorfkirche St. Ulrich wurde 1715 erbaut (Jahreszahl über dem Portal) und war früher eine regionale Wallfahrtskirche. Die Sakristei stammt vermutlich aus dem Mittelalter.

Ortsvereine und Gestalter des kulturellen dörflichen Lebens sind:

Wirtschaft

Im Ort war die von 1962 bis 2013 tätige Johannes Bau GmbH mit bis zu 200 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber.[6]

Literatur

  • Braidbach, in: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Bezirksamt Mellrichstadt, München 1921, Seite 22.
  • Hermann Leicht, Schulgeschichtliche Aufzeichnungen Bastheim, Braidbach und Wechterswinkel 1930–1935, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt 2022, S. 352–357.
Commons: Braidbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Gemarkung Braidbach (090050). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 11. März 2026.
  2. Ortsteile, letzte Änderung 13.08.2023. Gemeinde Bastheim, abgerufen am 24. August 2025.
  3. Gemeinde Bastheim, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 28. Dezember 2024.
  4. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 11. März 2026.
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 520.
  6. Johannes Bau stellt Insolvenzantrag. mainpost.de, 6. Februar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2013; abgerufen am 27. Mai 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mainpost.de

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