Betzin

Betzin
Gemeinde Fehrbellin
Koordinaten: 52° 46′ N, 12° 46′ OKoordinaten: 52° 45′ 37″ N, 12° 45′ 45″ O
Einwohner: 119[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 16833
Vorwahl: 033922
Betzin (Brandenburg)
Betzin (Brandenburg)
Lage von Betzin in Brandenburg
Dorfkirche Betzin
Dorfkirche Betzin

Betzin ist ein Ortsteil[1] der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin des Landes Brandenburg.

Geschichte

Als Teil des bis dahin dem Markgrafen von Brandenburg gehörenden Ländchens Bellin gelangte das in der entsprechenden Urkunde als „Butsin“ erwähnte Dorf 1294 in den Besitz des Bischofs von Havelberg. Danach folgten Erwähnungen als „Bottsin“ (1389), „Botzin“ (1459) und erstmals 1521 als „Betzin.“ In jenem Jahr gehörten 4 Einhüfnerstellen dem Gut Karwesee. Das übrige Dorf, d. h. der Schulze (und zugleich Krüger), 11 Bauern und 5 Kossäten unterstanden weiterhin dem Bischof. Einer der Kossäten bewohnte die Pfarrstätte und diente dem Pfarrer von Karwesee, dem Betzin inzwischen als Tochtergemeinde zugeteilt war. 1389 war bereits eine Kirche vorhanden, damals noch mit eigenem Pfarrer. Infolge der Reformation wurde 1553 Betzin dem kurfürstlichen Amt Fehrbellin zugeordnet. Der Krug, ein Hof und eine wüste Stätte war vor 1598 in den Besitz der von Zieten zu Wustrau und Langen gelangt. Das Schoßkataster der Mittelmark von 1624 verzeichnet für Betzin 16 Hüfner, 5 Kossäten, 1 Schäfer, 1 Hirt, 3 Paar Hausleute, 1 Schmied und 1 Schäferknecht. Die Gemarkung umfasste 24 Hufen. 1651 wurde der Zietensche Besitz in Betzin an das Gut Karwesee verkauft.

1708 wurden 8 Zweihüfner (darunter der Schulze), 8 Einhüfner, 3 Ganzkossäten, 4 Halbkossäten, 3 Hausleute, 1 Schmied, 1 Dorfschäfer und ein Kuhhirt mit eigenem Vieh registriert. Der Schulze wirkte auch als Braukrüger.

lZum 26. Oktober 2003 wurde Betzin per Gesetz in die Gemeinde Fehrbellin eingegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Gebietsstand des jeweiligen Jahres:[3]

Jahr Einwohner
1875 367
1890 352
1910 307
1925 277
1933 252
1939 256
1946 405
Jahr Einwohner
1950 378
1964 243
1971 206
1981 170
1985 163
1989 122
1990 118
Jahr Einwohner
1991 108
1992 106
1993 106
1994 105
1995 115
1996 109
1997 108
Jahr Einwohner
1998 113
1999 116
2000 125
2001 120
2002 127

Sehenswürdigkeiten

Literatur

. Enders, Lieselott: Betzin, In: Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil III Havelland, Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam Band 11 Hermann Böhlhaus Nachf. Weimar, 1872

Commons: Betzin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Auflistung als Ortsteil von Fehrbellin im Kommunalverzeichnis Brandenburg. Abgerufen am 10. Juni 2026.
  2. Beschreibung der Gemeinde Fehrbellin (Memento des Originals vom 24. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fehrbellin.de; abgerufen am 24. April 2016
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 14–17

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