Battard

Établissements Battard SA

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Rechtsform Aktiengesellschaft (Belgien)
Gründung 1867
Auflösung 2012
Auflösungsgrund Verschmelzung
Sitz Ville-Pommerœul, Belgien Belgien
Mitarbeiterzahl 1.500 Mitarbeiter (inklusive Edi-Mitarbeiter) (Stand: 1995)
Umsatz 5,070 Milliarden BEF (Stand: 1991)
Branche Lebensmitteleinzelhandel

Die Établissements Battard SA war ein belgisches Lebensmittelunternehmen, das vor allem im Lebensmitteleinzelhandel, aber auch im Lebensmittelgroßhandel tätig war. Das Unternehmen, vor allem bekannt für seine Battard-Supermärkte, wurde 128 Jahre in fünf Generationen als Familienunternehmen geführt, ehe es an die Vendex Food Group verkauft wurde.[1]

Geschichte

Beginn als Warenproduzent und Aufbau der eigenen Marke (1866–1913)

Der Notar Lehon, Großvater mütterlicherseits von François Battard (1836–1891), verwaltete den Besitz der belgischen Adelsfamilie Princes de Ligne. Über die Jahre erwarb die Familie landwirtschaftliche Flächen in Ville-Pommerœul und Umgebung und bewirtschaftete diese selbst oder durch Pacht. François Battard, der mit der Rösterei von Wegwarten als Kaffeeersatzprodukt startete, gründete im Oktober 1867 ein eigenes Unternehmen namens Battard-Lepoivre, nachdem ihm am 15. April 1867 eine Baugenehmigung für die Rösterei von der Stadt erteilt wurde. Nach einigen Jahren, auch wegen der wachsenden Zahl der Kolonialwarenhändler, erweiterte er das Sortiment um importierte Artikel wie Kaffee, Reis und Schokolade und lokalproduzierte Artikel wie Papier, Seife und Zucker. In seiner Fabrik wurden darüber hinaus Mehl und Weizen verarbeitet. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn François Battard (1862–1947) das Unternehmen. Der jüngere François, der zwischen 1896 und 1946 Bürgermeister von Ville-Pommerœul war, stand vor neuen Herausforderungen. So entstand mit Kaufhäusern, Genossenschaften und Handelsketten wie Delhaize oder Louis Delhaize neue Konkurrenz. In Folge passte man sich der neuen Situation an und füllte fortan Weine ab und begann mit der eigenen Kaffeerösterei. So konnte man Kosten senken und auf Zwischenhändler verzichten. Neue Lagerhäuser entstanden 1905 in Ville-Pommerœul. Es wurde begonnen, ein regionales Filialnetz unter dem Namen Battard aufzubauen. Die Filialen blieben im Besitz der Familie und wurden von Mitarbeitern geleitet, die nach Umsatzzahlen ihren Lohn erhielten. Parallel begann der Aufbau einer eigenen Marke, die auf Waren sichtbar sein sollte. Eine erste Marke wurde 1892 beim Handelsgericht von Tournai angemeldet. Ab 1898 sollte sie auch als Teil der Geschäftsschilder verwendet werden dürfen, ab 1906 wurde sie auf allen Artikelverpackungen verwendet. Es folgte die Marke Chicorée Gauloise, die 1912 eingetragen wurde.[1]

Kriegsjahre und erste Einkaufsgenossenschaften (1914–1949)

Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges waren auch in Belgien zu spüren. Die Bevölkerung litt unter Hunger und Verarmung. Damit sein eigenes Unternehmen fortbestehen konnte, wurde 1919 die Großhandelsgenossenschaft Fédération des Négociants Belges en Denrées coloniales gegründet, an der auch Battard beteiligt war. Die Genossenschaft hatte ihren Sitz in Brüssel. Vorteil der Genossenschaft war der gemeinsame Einkauf, der geringe Kosten durch Rabatte bei Lieferanten bedeutete. Insgesamt 180 Lieferanten belieferten Battard in der Zeit zwischen 1919 und 1946. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg Michel Battard (1891–1963), der Sohn von François Battard, in das Unternehmen ein. Die Unternehmensform wurde 1925 zu einer offenen Handelsgesellschaft geändert. Das Unternehmen trug nun den Namen Établissements F. Battard. Es entstand eine Destillerie für Weine, Spirituosen, ausländische Biere und Liköre am Hauptsitz in Ville-Pommerœul. Waren wurden mit eigenen Wagen ausgeliefert. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und dem Einmarsch von Nazi-Deutschland in Belgien verschärfte sich die Situation für das Unternehmen und die Familien wieder. Der private Familiensitz wurde beschlagnahmt, es kam in den Geschäften zu Plünderungen von deutschen Soldaten. Zum Kriegsende konnte man 30 Millionen belgische Franken umsetzen und 2.000 Kunden in den Filialen bedienen. Nach Ende des Kriegs fand ein erneutes Wachstum statt, die Lieferflotte konnte über die Jahre verdreifacht werden. Die Großhandelsgenossenschaft verließ man 1946. 1949 wurde das Unternehmen in eine SPRL umgewandelt und Michel Battards Sohn Jacques Battard (geb. 1920) zum Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführung übernahm er dabei bereits im Vorjahr. Durch die Änderung der Rechtsform konnte die Familie einen möglichen Einfluss von außen und folglich den Verlust der Geschäftshoheit unterbinden.[1]

Neue Investitionen und erste SB-Filialen (1950–1969)

Durch die weitere Marktentwicklung wurde eine umfassende Modernisierung des Unternehmens notwendig. Es folgten Erweiterung von Büros und Lagerhallen. Zudem trat Battard als Sponsor der Tour de France 1955 und 1956 auf. Auch die Möglichkeiten für Lagerung und Verkauf von Waren wie Butter, Eier, Käse, Obst und Gemüse und andere Warengruppen wurden ausgebaut. Das Sortiment umfasste zu dieser Zeit 4.000 Waren, die täglich 200 Tonnen ausmachten und mit 40 LKW an 500 Verkaufsstellen geliefert wurden. Das Jahr 1963 bot gleich mehrere Veränderung für das Unternehmen auf. So investierte man in einen IBM-Plattenrechner, der mehr als 50.000 Lochkarten für 500 tägliche Lieferungen verarbeiten konnte. Im selben Jahr verstarb Michel Battard, ein neuer Verwaltungsrat wurde gewählt. Dieser bestand aus Jacques Battard, Michel Battards Witwe Louise Battard sowie dem Bauingenieur Édouard George, Ehemann von Jacques Battards Schwester Françoise, und zum Geschäftsführer ernannt wurde. Gleichzeitig eröffnete man die erste Filiale mit Selbstbedienung. 1966 bestand das Filialnetz mit Selbstbedienung bereits aus 23 Standorten in der Provinz Hennegau, zusätzlich wurden 228 unabhängige Selbstbedienungsgeschäfte beliefert. Zuvor in den 1950er-Jahren waren vor allem kleine Flächen in einem Umkreis von 50 Kilometern um den Firmensitz herum Teil des Filialnetzes. Der Umstieg auf Selbstbedienung lohnte sich auch wirtschaftlich. So konnte man den Umsatz von 1947 bis 1966 um 540 % steigern. Im gleichen Jahr feierte man das 100-jährige Jubiläum des Unternehmens. Ebenfalls in den 1960er-Jahren bildeten sich Arbeitsgewerkschaften bei Battard.[1]

Der erste Supermarkt und die Einführung von EAN-Strichcodes (1970–1983)

Um Investitionen tätigen zu können, wurden vor allem die kleinen Filialen nach und nach aufgegeben und die Flächen verkauft. Der Fokus lag fortan auf SB-Geschäften sowie auf im Discountgeschäft. Der erste Supermarkt wurde 1970 in Chapelle-lez-Herlaimont unter dem Namen CASH 136 eröffnet. Der Name des Marktes bezog sich auf das Verkaufskonzept, bei dem Kunden gestaffelte Preise nach Menge erhielten (ein Stück, drei oder sechs Stück). Das Layout des Marktes entstand aus einer freundschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Promodès-Gründer und späteren Carrefour-Geschäftsführer Paul-Louis Halley. Der Markt in Chapelle-lez-Herlaimont schrieb allerdings bis zu seiner Schließung 1995 durchweg rote Zahlen. Dennoch etablierte sich das Supermarktgeschäft grundlegend. Mitte der 1970er-Jahre betrieb das Unternehmen elf Cash-Märkte mit einer Verkaufsfläche zwischen 450 und 750 m² und angeschlossener Metzgerei sowie acht Top Fresh-Minimärkte mit 400 m² Verkaufsfläche, die keine Metzgerei beinhielten. Battard beschäftigte 450 Mitarbeiter. Nach dem Tod von Édouard George kam es 1975 zu Veränderungen im Vorstand. Herr Dendal trat an die Stelle von George, während Jacques Battards Frau Claire die Nachfolge von Louise Battard antrat. 1977 trat man der Genossenschaft Groupement Bloc bei. Ebenfalls Teil von Bloc waren zum damaligen Zeitpunkt die Unternehmen Colruyt, Lambrechts sowie Mestdagh. Auch bedingt durch die Ölpreiskrisen 1973 und 1979 gingen Menschen preisbewusster einkaufen, sodass eine Welle der Konsolidierung begann, bei der viele Unternehmen durch Übernahmen und Fusionen verschmolzen oder komplett verschwanden. Zeitgleich wuchsen neue Handelsmarken heran. So lancierte die GB-Gruppe 1981 als erstes Unternehmen in Belgien eine Preiseinstiegsmarke mit produits blancs (dt.: weiße Produkte). Battard bezog über Bloc eigene Handelsmarkenprodukte, die man als produits économiques (dt.: wirtschaftliche Produkte) verkaufte. Gemessen am Umsatz belegte Battard 1982 Platz 15 unter den belgischen Lebensmittelhändlern. Im selben Jahr führte man bei Battard EAN-Strichcodes als einer der ersten Händler, vorerst in der Logistik. Sohn Pierre Battard (geb. 1952) übernahm das Geschäft 1983 von seinem Vater Jacques Battard.[1]

Inter Ballard und der Verkauf an Vendex Food (1984–1993)

Um der weiter wachsenden Konkurrenz, die auch begann Franchisesysteme aufzubauen, entgegnen zu können, wurde eine neue Vertriebslinien namens Inter-Battard gegründet. Pierre Battards Wunsch, dass auch andere im Bloc organisierten Handelsketten die gleiche Vertriebslinien nutzen würden, um landesweit mit einer Marke auftreten zu können, wurde nicht verwirklicht, aus Mangel an Interesse anderer Ketten. Die Vertriebslinie Inter-Battard war als Franchisekette angelegt, ähnlich der Konkurrenz AD Delhaize. Die Verkaufsfläche der Inter-Battard-Märkte betrug zwischen 300 und 500 m², zugeschnitten auf Ortschaften mit 2.000 bis 3.000 Einwohnern. Ende November 1989 führte man dann das Scannen der EAN-Strichcodes in 17 Filialen ein. Zu Beginn der 1990er-Jahre betrieb man 33 Battard-Supermärkte in den Provinzen Brabant, Hennegau und Namur. Die Battard-Märkte machten 74 % des Umsatzes aus, 24 Märkte hatten eine Verkaufsfläche, die größer als 750 m² war. Hinzu kamen Inter Ballard-Märkte. Die fünf größten machten 4 % des Umsatzes aus, während das verbliebene Großhandelsgeschäft, das 450 Einzelhändler belieferte, 22 % des Umsatzes ausmachte, jedoch rückläufig war. In den folgenden Jahren spürte Battard Gegenwind durch mehrere Entwicklungen. Preislich rangierte die Kette 1991 teils weit hinter der Konkurrenz. Die Rezession von 1993 setzte dem Unternehmen zu, im gleichen Jahr kam es im Unternehmen zu Streiks der Mitarbeiter. Weitere Faktoren wie der sich nach Frankreich verlagerte Grenzhandel, die rasche Expansion durch Aldi und den Markteintritt von Intermarché taten ihr übriges. So wurden verschiedene Optionen geprüft. Eine dieser war ein Franchisevertrag mit Super U, analog zum damals parallel erfolgten Einstieg von Promodès bei Mestdagh (Mestdagh wurde daraufhin zum Franchiser des Konzerns). Da Super U jedoch keinerlei Kapitalbeteiligung vorsah, wurden die Pläne nicht weiter verfolgt. Andere Pläne waren die Fusion mit Mestdagh sowie die Übernahme von Battard durch Delhaize. Im Juli 1993 kam es zu Gesprächen mit der aus den Niederlanden stammenden Vendex Food Group. Letztlich entschied sich Pierre Battard auch zum Verkauf an die Niederländer, weil in der Generation seiner Kinder kein Interesse an einem Einstieg im Unternehmen bestand.[1]

Expansion unter Vendex Food (1994–1997)

Battard wurde im Frühjahr 1994 offiziell von Vendex Food übernommen. Die SPRL von Battard wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die neuen Direktoren der Aktiengesellschaft waren Henk van der Geest, Jacques Dans, Uli Schnier sowie Pierre Battard, der auch zum Leiter des operativen Belgiengeschäfts der Vendex Food Group ernannt wurde. Weiterhin an der Aktiengesellschaft beteiligt war die Univendex B.V. Es entstand auch eine weitere Vendex Food-Tochtergesellschaft namens Battard Noord, die für die in Flandern befindlichen Battard-Märkte zuständig war. Vendex Food betrieb nach der Übernahme 91 Edi-Märkte (20 als Franchisefilialen), sechs Hard-Discounter, drei Zoohandlungen sowie 37 Battard-Supermärkte. Versuche von Pierre Battard, die drei Discountketten Edi, Dial (von Delhaize) sowie Profi (von Louis Delhaize) zu vereinen, scheiterten. Ab 1995 begann der Aufbau einer nationalen Battard-Kette neben der bereits bestehenden Nahversorgermarke Edi. Kleinere Filialen von Edi verblieben bei Vendex Food selbst in Mouscron und flaggten auf die neue Discountkette Eda um, während die Tochtergesellschaft Battard größere Edi-Märkte übernahm und auf Battard umflaggte. Eda als Hard-Discounter betrieb zum damaligen Zeitpunkt 70 Filialen. Rund 30 größere Edi-Märkte in Flandern flaggten auf Battard um. Die Investitionen beliefen sich auf fast 500 Millionen belgische Franken. Battard beschäftigte damals rund 1.500 Mitarbeiter (inklusive Edi-Mitarbeiter) und betrieb in Flandern und Wallonien 41 Regiemärkte, die 80 % des Umsatzes ausmachten. Inter Ballard steuerte mit seinen 32 Standorten 11 % des Umsatzes bei, während 9 % auf die Belieferung von 200 unabhängigen Einzelhändlern entfielen. Im selben Jahr fand die Übernahme des aus Lüttich stammenden Unternehmen Echo statt. Echos Filialnetz umfasste 23 Central Cash-Supermärkte sowie 12 Super Echo-Convenience-Stores. Das Unternehmen war für die Belieferung von 24 Tankstellen und 100 unabhängige Standorte zuständig und beschäftigte 750 Mitarbeiter. Um die Integration zu erleichtern, wurde Mitte 1997 eine neue Organisation gegründet. Während der Geschäftsführer von Echo seinen Posten beibehielt, übernahm Paul Schippers die Geschäftsführung von Battard, der zeitgleich Vorstand der neuen Dachorganisation war. Pierre Battard war fortan für die Strategie und Expansion von Vendex Food in Belgien verantwortlich.[1]

Einschnitte unter Laurus, Verkauf an Colruyt und Umflaggung (1998–2012)

Am 28. Januar 1998 eröffnete in Quaregnon die letzte Battard-Filiale.[1] Im Mai 1998 kam es wiederum zur Fusion von De Boer Unigro und der Vendex Food Group, im September 1998 folgte die Umbenennung in Laurus.[2][3] Pierre Battard, entschiedener Gegner dieser Entwicklung, schied folglich 1998 aus dem Unternehmen aus. Zum Jahresende 1999 bestanden landesweit 112 Battard- und Echo-Märkte.[4] Bis Ende 2000 wurde der Hauptsitz von Battard in Ville-Pommerœul aufgegeben. Für die Laurus-Großhandelstochter Unidis sowie für Battard und Echo entstand in Ternat ein neuer, gemeinsamer Hauptsitz.[5] Im Juni 2001 gab Laurus bekannt die in den Niederlanden erprobte Vertriebslinie Konmar auch auf dem belgischen Markt einzuführen. Innerhalb von drei Jahren sollten die Vertriebslinien Battard, Central Cash und Eurospar auf Konmar umgeflaggt werden, die Ketten InterNattar und City Cash sollten hingegen in Spar aufgehen.[6] Bereits Ende September desselben Jahres wurden die Pläne wieder verworfen.[7] Ende des gleichen Jahres belief sich die Anzahl der Filialen von Battard und Echo auf 93.[5] Im September des Folgejahres bestand das Filialnetz von Battard und Central Cash aus 77 Standorten. 14 der damaligen Standorten sollten in Franchisefilialen umgewandelt werden, da sie als Regiemärkte nicht profitabel genug waren.[8] Im April 2003 wurde das belgische Geschäft der niederländischen Laurus-Gruppe von der Colruyt Group übernommen, darunter auch die bis dahin weiterhin eigenständige Battard-Gesellschaft. Die 21 übernommenen Battard- und fünf übernommenen Central Cash-Märkte wurden 2005 zuerst auf CoMarché und später auf Colruyt umgeflaggt, während die Spar-Märkte ihren Namen behielten.[1][9][10] Je zehn Battard- und zehn Central Cash-Filialen gingen im August 2003 an Carrefour und wurden bis spätestens April 2004 an Franchisenehmer übertragen und umgeflaggt.[1][11] Weitere drei Battard- und drei Central Cash-Filialen gingen im September 2003 an Colruyt, diese wurden wiederum zu Spar-Standorten.[12] Die eigenständige Firma Établissements Battard SA bestand noch bis zum 31. Januar 2012, ehe sie auf Colruyt Retail verschmolz.[13]

Handelsmarken

Nach der Einführung der produits économiques (dt.: wirtschaftliche Produkte) in den 1980er-Jahren wurde das Portfolio zu Beginn der 1990er-Jahre angepasst und gestrafft. Man unterschied zwischen Qualitätsmarken und der Preiseinstiegsmarke Winny. Qualitätsmarken waren u. a.:

  • Carlton (Kekse)
  • Galior (Gewürze)
  • Karaïb (Hygieneprodukte)
  • Kizz (Papier)
  • Mayor (Fischkonserven)
  • Parador (Konserven)

Ferner baute man das Angebot mit den Marken Battard Selection und den Charles Cartier-Weinen aus. 1991 machten Handelsmarken 23 % des Umsatzes aus (4 % Plus gegenüber dem Marktdurchschnitt).[1]

Kennzahlen

Umsatz

Geschäftsjahr[1] Umsatz[1]
1975/1976 1,375 Milliarden BEF ca. 34,090 Millionen EUR
1976/1977 1,646 Milliarden BEF ca. 40,800 Millionen EUR
1977/1978 1,915 Milliarden BEF ca. 47,470 Millionen EUR
1978/1979 2,150 Milliarden BEF ca. 53,300 Millionen EUR
1979/1980 2,390 Milliarden BEF ca. 59,250 Millionen EUR
1980/1981 2,660 Milliarden BEF ca. 65,940 Millionen EUR
1981/1982 2,936 Milliarden BEF ca. 72,780 Millionen EUR
1982/1983 3,171 Milliarden BEF ca. 78,610 Millionen EUR
1983/1984 3,492 Milliarden BEF ca. 86,560 Millionen EUR
1984/1985 3,751 Milliarden BEF ca. 92,980 Millionen EUR
1985/1986 3,969 Milliarden BEF ca. 98,390 Millionen EUR
1986/1987 4,104 Milliarden BEF ca. 101,740 Millionen EUR
1987/1988 4,262 Milliarden BEF ca. 105,650 Millionen EUR
1988/1989 4,690 Milliarden BEF ca. 116,260 Millionen EUR
1989/1990 4,923 Milliarden BEF ca. 122,040 Millionen EUR
1990/1991 5,070 Milliarden BEF ca. 125,680 Millionen EUR

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j k l m Nicolas Coupain: BATTARD. Distributeur alimentaire sur 5 générations (1866-2002). In: pierre-battard.be. 14. Juli 2009, abgerufen am 10. August 2026 (französisch).
  2. Nederlandse supermarktketens De Boer Unigro en Vendex Food fuseren. In: tijd.be. De Tijd, 26. Mai 1998, abgerufen am 17. Februar 2025.
  3. De Boer Unigro en Vendex Food Groep fuseren tot Laurus. In: tijd.be. De Tijd, 16. September 1998, abgerufen am 17. Februar 2025 (flämisch).
  4. 1999 annual report. In: laurus.nl. 8. Mai 2000, abgerufen am 11. August 2026 (englisch).
  5. a b jaarverslag 2001. (PDF; 195 kB) In: laurus.nl. 13. Juni 2002, abgerufen am 11. August 2026 (niederländisch).
  6. Ook Konmar-formule in België. In: adformatie.nl. 13. Juni 2001, abgerufen am 17. Februar 2025 (niederländisch).
  7. Supermarktketen Laurus verlaat piste Konmar-formule. In: hbvl.be. 25. September 2001, abgerufen am 17. Februar 2025 (flämisch).
  8. S.Vdd: Battard, Central Cash et Spar en pleine restructuration. La Libre Belgique, 3. September 2002, abgerufen am 11. August 2026 (französisch).
  9. Sandrine Vandendooren: Colruyt s'offre la chaîne Spar. In: lalibre.be. Libre ECO, 17. Januar 2003, abgerufen am 25. September 2023 (französisch).
  10. Battard wordt Colruyt, Spar blijft bestaan. In: nieuwsblad.be. 6. Februar 2003, abgerufen am 25. September 2023 (flämisch).
  11. Jean-François Munster: Distribution - Les Central Cash et Battard repris seront exploités par des franchisés Carrefour met la main sur 20 supermarchés Laurus. Le Soir, 14. August 2003, abgerufen am 10. August 2026 (französisch).
  12. Laurus draws line under Belgian losses. In: foodnavigator.com. 21. September 2003, abgerufen am 10. August 2026 (englisch).
  13. Gegevens van de geregistreerde entiteit | KBO Public Search. In: kbopub.economie.fgov.be. Zentrale Datenbank der Unternehmen, abgerufen am 11. August 2026 (niederländisch).

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