Anne Berest

Anne Berest (2010)

Anne Berest (* 15. September 1979 in Paris (Frankreich))[1] ist eine französische Schauspielerin, Theaterregisseurin und Autorin.

Leben

Nach ihrem Literaturstudium gründete Berest die Zeitschrift Carnets du Rond-Point und war dort fünf Jahre lang Chefredakteurin. 2008 bearbeitete sie zusammen mit Édouard Baer das Werk Un pedigree (deutsch: Ein Stammbaum) des Literatur-Nobelpreisträgers Patrick Modiano für das Theater. Die Bearbeitung wurde mit Baer als Hauptdarsteller, der auch Regie führte, am Théâtre de l'Atelier im Pariser 16. Arrondissement aufgeführt.

2011 spielte Berest eine Ärztin im Film La guerre est déclarée (deutsch: Das Leben gehört uns (2011)), bei dem Valérie Donzelli Regie führte. 2014 war sie am Drehbuch des Films Que d'amour von Donzelli beteiligt, der am 19. Juni 2014 vom deutsch-französischen Fernsehsender arte ausgestrahlt wurde.

Als Schauspielerin erschien sie in Rebecca Zlotowskis Tragikomödie Les enfants des autres (2022). Drei Jahre später war sie am Drehbuch von Zlotkowskis Spielfilm Paris Murder Mystery (2025) mit Jodie Foster in der Hauptrolle beteiligt.

Anne Berest lebt und arbeitet in Paris. Sie ist die Schwester der Schriftstellerin Claire Berest, mit der zusammen sie eine Romanbiografie über ihre Urgroßmutter Gabrielle Buffet-Picabia veröffentlichte (Gabriële).

Preise und Auszeichnungen

Veröffentlichungen

Verfilmungen

  • 2017 begann der französische Canal Plus mit der Ausstrahlung von zwölf Folgen der Fernsehserie Paris etc., die auf dem Bestseller How to be a Parisian basiert. Regie führte Zabou Breitman, die auch bei den Drehbüchern mitwirkte. Eine der Darstellerinnen ist Valeria Bruni Tedeschi.[6]
Commons: Anne Berest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Luc Le Vaillant: Anne et Claire Berest : 2 sœurs, 3 femmes. Libération, 24. Juli 2017
  2. Jede Frau kann eine Pariserin sein in General-Anzeiger (Bonn) vom 8. Juli 2015, Seite 32
  3. Schaut auf diese Stadt! in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 11. August 2014, Seite 29
  4. übersetzt von Gaby Wurster. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 25. September 2016 / Julia Encke: Die Sache mit der französischen Leichtigkeit (Seite 47)
  5. Klaus Bittermann: taz, die Tageszeitung 6. Juni 2023, Auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung. Hrsg.: taz. Berlin 2023, S. 15.
  6. Wiedergeboren in Paris in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 10. Dezember 2017, Seite 53

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.