Amstall

Amstall (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Amstall
Amstall (Österreich)
Amstall (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Mühldorf
Koordinaten 48° 22′ 31″ N, 15° 19′ 1″ OKoordinaten: 48° 22′ 31″ N, 15° 19′ 1″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 37 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 1,64 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04362
Katastralgemeindenummer 12302
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
37

BW

Amstall ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Mühldorf im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 37 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026[1]).

Geografie

Das Dorf liegt westlich von Mühldorf im Graben des Amstaller Baches, der in Wegscheid in den Spitzer Bach einmündet.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 Häusern genannt, das nach Niederranna eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Prandhof besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription.[2]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Amstall ein Gastwirt und mehrere Landwirte ansässig.[3]

Mineralogie

Das Mineral Amstallit wurde im Bergbau des Weinberger Graphitwerks entdeckt und 1987 durch R. Quint beschrieben und benannt. Typmaterial des Minerals findet sich im Institut für Mineralogie und Kristallographie der Universität Wien sowie im Naturhistorischen Museum Wien.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 20f (Amstall in der Google-Buchsuche).
  3. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 189

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