Altisheim

Altisheim
Markt Kaisheim
Wappen von Altisheim
Koordinaten: 48° 44′ N, 10° 52′ OKoordinaten: 48° 44′ 14″ N, 10° 52′ 24″ O
Höhe: 413 m ü. NHN
Fläche: 4,62 km²[1]
Einwohner: 392 (9. Jan. 2020)[2]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 86687
Vorwahl: 09097

Altisheim ist ein Gemeindeteil des Marktes Kaisheim im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern).[3] Die Gemarkung Altisheim hat eine Fläche von 4,624 km² und ist in 718 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6440,19 m² haben.[1] In ihr liegen Altisheim und die Einöden Lehenweid, Quellgut und Riedelbergerhof.[4]

Geografie

Das Pfarrdorf zieht sich vom Rand des Donautals einen Hang der Fränkischen Alb hinauf.

Geschichte

Altisheim zählt zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums zum Bairischen hin.

Altisheim war eine Gemeinde im Landkreis Donauwörth und hatte 1964 eine Fläche von 463,54 Hektar und 272 Einwohner, 246 davon im Pfarrdorf Altisheim.[5] Sie wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern sowohl dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen als auch in den Markt Kaisheim eingemeindet.[6]

Religion

Die katholische Pfarrei St. Willibald gehört zur Pfarreiengemeinschaft Kaisheim im Dekanat Donauwörth im Bistum Augsburg. Zur Pfarrei gehören auch Lehenhäusel, Lehenhof, Lehenweid, Quellgut und der Riedelbergerhof (Rennelbergerhof) sowie die Filiale Sankt Blasius in Leitheim.

Baudenkmäler

Kirche St. Willibald

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Altisheim

Persönlichkeiten

  • Herbert Mayer (1922–2013), Verwaltungsjurist, Gründer des Katholischen Blinden- und Sehbehindertenwerkes Bayern und des Deutschen Katholischen Blindenwerks, wurde in Altisheim geboren
Commons: Altisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Gemarkung Altisheim (096939). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 20. April 2026.
  2. Einwohnerzahlen Markt Kaisheim
  3. Markt Kaisheim, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 6. Mai 2025.
  4. Webkarte. ALKIS-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. April 2026.
  5. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 927 (Digitalisat).
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 450.

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