Maisprach

Maisprach
Wappe vo Maisprach
Wappe vo Maisprach
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissachw
BFS-Nr.: 2853i1f3f4
Poschtleitzahl: 4464
Koordinate: 630688 / 263853Koordinate: 47° 31′ 29″ N, 7° 50′ 46″ O; CH1903: 630688 / 263853
Höchi: 377 m ü. M.
Flächi: 5,06 km²
Iiwohner: 937 (31. Dezämber 2022)[1]
Website: www.maisprach.ch
Maischberg
Maischberg

Maischberg

Charte
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Charte vo Maisprach
w
Dialäkt: Baseldytsch

Maischberg (usgsproche [ˈmaɪʃbə̆ɾɡ], amtlich Maisprach) isch e politischi Gmeind im Bezirk Sissech vom Kanton Basel-Landschaft in dr Schwiiz.

Lag

Maischberg isch inere Talsoole uff 377 m.ü.M. ibettet am Abhang vom Sunnebärg. Es gilt als nerdligschts Dorf vom Oberbaselbiet (sofärn me dr Bezirk Lieschtel nid zem Oberbaselbiet zellt). Maischberg isch usser im Süde - vom Kanton Aargau umschlosse. Nochbergmeinde sin im Süde Buus und Wintersinge, zuedäm die aargauische Gmeinde Magde, Mehli und Zeinige.

Wappe

Sit 1944 hett Maischberg offiziell e Wappe. Es isch dur e sänkrächte Strich in zwei Helftene tailt. Beidi Helftene zaige e Wyytrübel. Rächts isch sie rot uff silbrigem Grund, links silbrig uff rotem Grund. S Wappe symbolisiert - wie azneeh isch - d Bedytig vom Wyybau in dr Gmeind.

Gschicht

Die erscht urkundlig Erwähnig vom Ort als Meisprache gooht uffs Joor 1180 zrugg. 1247 hett sich denn dr Name zue Mesbrache gwandlet. Im Mittelalter hetts näbem Dorf, wo ab 1322 de Grafe vo Thierstai gheert het, no zwei grossi Buurehöf gha. Eis hett bis 1360 em Dytsche Riich, dr ander em Basler Bischof gheert. 1461 sins Dorf und beidi Höf zue de Bsitztümer vor Stadt Basel ko. 1546 hett en Brand fascht s'ganze Dorf zersteert.

Sit jehär vo grosser Bedytig fyrs Dorf isch dr Wyybau gsi. Urkundlig erwäänt wird er s'erscht Moll 1328. Uss Fundstygg waiss me aber, dass scho d Reemer a de Häng z'Maischberg Trübel apflanzt hän.

Sehenswürdigkeite

  • Pfarrchile St. Maria, 1291 erbaut
  • Chileturm, 1711 erbaut
  • Woonhus Möhlinstross 13, in dr Mitte vom 18. Joorhundert erbaut

Literatur

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 139–159.
 Commons: Maisprach – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023


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