Eiken
| Äike | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Aargau (AG) |
| Bezirk: | Laufeburg |
| BFS-Nr.: | 4161 |
| Poschtleitzahl: | 5074 |
| UN/LOCODE: | CH EIK |
| Koordinate: | 641540 / 264879 |
| Höchi: | 330 m ü. M. |
| Flächi: | 7.08 km² |
| Iiwohner: | 2516 (31. Dezämber 2023)[1] |
| Website: | www.eiken.ch |
Eiken | |
| Charte | |
Äike (amtlich Eiken) isch e Iiwohnergmeind im Bezirk Laufeburg im Schwiizer Kanton Aargau. De Ort ligt öppe zwei Kilometer südlich vom Rhii, em Gränzfluss zwüschem Aargau und Bade.
Geographii
Äike isch ursprünglich es Stroossedorf, wo sich öppe uf zwei Kilometer uf de weschtliche Siite vo de Sissle erstreckt. D Flächi vom Gmeindsbann sind 707 Hektrae, vo dene 216 mit Wald überwachse sind und 163 Hektare sind überbaut. De höchschti Punkt isch mit 472 Meter uf de Hochebeni vom Schupfartbärg, die tüüfschti isch mit 300 Meter an de Sissle.
D Nochbargmeinde vo Äike sind Sissle, Chaischde, Öschge, Frick, Schupfert un Münchwile.
Gschicht
Ersti Bsidligsspure z Äike sind us de alemannische und de fränkische Ziit. Zum erschte Mol schriftlich erwähnt isch de Ort im Johr 1160 in de Acta Murensia, wo er Eitchon gnennt wird. De Name litet sich vom althochdütsche Wort Eitinghofun ab, wo so viil wi «bi de Höf vo de Sippe vom Eito» heisst. Wo d Grafe vo Homberg-Tierstei usgstorbe sind, isch d Landesherrschaft im 1232i an d Habsburger cho. Nach em Waldshueterchrieg vo 1468 hei si Äike mit em ganze Fricktal an d Burgunder verpfändet. Bi de Niderlag vom Karl in de Burgunderchrieg, isch s fricktal mit Äike wider an d Habsburger cho und dadermit unter österrichischi Herrschaft, sit em 1491 als Teil vo Vorderöschtriich. Im 17. Johrhundert hets vili chriegerischi Usenandersetzige geh.
Im 1797 ischs Fricktal nach em Friide vo Campo Formio es französischs Protaktorat worde und am 20. Februar 1802 isch de Ort zu ere Gmeind im Distrikt Frick vom Kanton Fricktal worde, wo sich im Ouguscht vom gliiche Johr de Helvetisch Republik aagschlosse het. Im Dezember 1801 isch im Pfarrhaus vo Äike d Verfassig vom Kanton Fricktal gschribe worde, aber scho am 19. Februar 1803 isch s Fricktal mit de Gmeidn Äike zu eme Teil vom Kanton Aargau worde. Sit em 1806 isch Sissle, wo erscht im 18. Johrhundert entstande isch, e eigeständigi Gemind worde und am 2. Ougschte 1875 isch de Bahnhof vo Äike eröffnet worde.
Vo 1960 bis 1961 isch de alt Nationalrot Beda Humbel Gmeindschriiber vo Äike gsi.
Partnergmeinde
Partnergmeinde vo Äike sin:
- Eicken-Bruche, Niidersachse, Dütschland
- Eke, Gmeind Nazareth, Belgie
- Eecke, Département Nord, Frankriich
Weblink
- Offizielli Website vo de Gmeind
- Dominik Sauerländer: Eiken.. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
Literatur
- Emil Jegge, Geschichte des Fricktals bis 1803, Verlag Joh. Binkert, Laufenburg 1946.
Einzelnochwis
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
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