Behinderung

S internazionale Zäiche für e Zuegangsmögligkäit für behindereti Mensche (ängl. International Symbol of Access)

Mit em Begriff Behinderig mäint mä wenn e Person am gsellschaftlige oder wirtschaftlige Lääbe nid chä Däil haa, wägen ere Beiidrächtigung, wo für immer und schwerwiegend isch und verursacht wird wenn ungünstigi Umwältbedingige, soziali oder anderi Faktore (Barriere) zämmechömme mit Äigeschafte vo dr behinderete Person, wo s schwer oder ummööglig mache, über die Barriere wög z choo. E Behinderig isch also kä Chranket.

In dr Umwält von ere behinderete Person cha vil s Lääbe schwer mache. Das chönne Alldagsgegeständ si und Iirichdige – oder wenn Iirichdige feele – (füsikalischi Faktore) aber au d Iistellig vo andere Mensche (soziali Faktore). Gegeständligi Barriere behindere vilmol, wil s kä uniwersells Disäin git, wo nit nume Bevölkerigsgrubbe berücksichdiget, wo dr Zaal nooch gröösser si oder vilicht mee Iifluss häi.[1][2]

Kategorie

Mä cha Behinderige grob eso zämmefasse:

Vo de Ursache us gsee, cha mä Behinderige eso iidäile:

  • erworbeni Behindrige
- dur perinatali Schaäde (Schääde, wo wääred dr Geburt entstande si)
- dur Chrankhäite
- dur körperligi Schädigunge, zum Bischbil Gewalt, Unfall, Chriegsverletzig
- dur Alterigsbrozäss
  • aageboreni Behindrige
- dur Vererbig bzw. chromosomal bedingt
- dur pränatali Schääde (Schääde, wo vor dr Geburt entstande si).

Litratuur

  • Gottfried Biewer: Grundlagen der Heilpädagogik und Inklusiven Pädagogik. Klinkhardt (UTB), Bad Heilbrunn 2010, 2. Uflaag, ISBN 978-3-8252-2985-6.
  • Günther Cloerkes: Soziologie der Behinderten. Eine Einführung. 3. Uflaag. Häidelbärg 2007, ISBN 978-3-8253-8334-3
  • Walter Fandrey: Krüppel, Idioten, Irre: zur Sozialgeschichte behinderter Menschen in Deutschland. ISBN 978-3-925344-71-8
  • Beate Firlinger (Hrsg.): Buch der Begriffe. Sprache, Behinderung, Integration. Integration: Österreich. Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz. Wien 2003
  • Barbara Fornefeld: Einführung in die Geistigbehindertenpädagogik. Münche u. Baasel 2002
  • Rudolf Forster, Volker Schönwiese: BEHINDERTENALLTAG – wie man behindert wird. In: bidok.uibk.ac.at (20. Juni 2012)
  • Ch. Fürll-Riede, R. Hausmann, W. Schneider: Sexualität trotz(t) Handicap. Thieme-Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-13-118211-3
  • Gisela Hermes: Behinderung und Elternschaft – kein Widerspruch. Ag Spak, Neu-Ulm 2004, ISBN 3-930830-46-9
  • Bernhard Knittel: SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – Kommentar, Loseblattwerk. Verlag R. S. Schulz, Stand: 1. April 2008, ISBN 978-3-7962-0615-3
  • Klaus Lachwitz: Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung; BtPrax 2008, 143
  • Erich Lenk: Behinderte Menschen. In: Deutscher Verein für Öffentliche und Private Fürsorge (Hrsg.). Fachlexikon der sozialen Arbeit. 6. Uflaag. Bade-Bade 2007, S. 100–101, ISBN 978-3-8329-1825-5
  • Martin Löschau, Andreas Marschner: Das neue Rehabilitations- und Schwerbehindertenrecht. Neuwied 2001
  • Bernhard Mann: Anpassungsqualitäten behinderter Volljähriger in der stationären Altenhilfe. Haag+Herchen, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-89228-525-X
    • Alter und Behinderung. In: Deutsches Zentrum für Altersfragen e. V. (Hrsg.): Expertisen zum ersten Altenbericht der Bundesregierung – IV. Angebote und Bedarf im Kontext von Hilfe, Behandlung, beruflicher Qualifikation. S. 359–417. „Weiße Reihe“ des Deutschen Zentrums für Altersfragen e. V., Berlin 1993, ISBN 3-88962-117-1
  • Reinhard Markowetz, Günther Cloerkes (Hrsg.): Freizeit im Leben behinderter Menschen: theoretische Grundlagen und sozialintegrative Praxis. Edition S, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-8262-1
  • Heidrun Metzler, Elisabeth Wacker: Behinderung. In: Otto, Hans-Uwe, Thiersch, Hans (Hrsg.). Handbuch Sozialarbeit, Sozialpädagogik. 3. Uflaag, Münche u. Baasel 2005, S. 118–139, ISBN 3-497-01817-1
  • Christian Mürner, Udo Sierck: Behinderung – Chronik eines Jahrhunderts. 1. Uflaag. Beltz Juventa, Weinheim 2012, ISBN 978-3-7799-2840-9
  • Lisa Pfahl: Techniken der Behinderung. Der deutsche Lernbehinderungsdiskurs, die Sonderschule und ihre Auswirkungen auf Bildungsbiografien. transcript, 2011. ISBN 978-3-8376-1532-6
  • Peter Radtke: Behinderung und die Ideologie des „Normalen“ in: Hellmut Puschmann (Hrsg.): Not sehen und handeln (Caritas). Freiburg/Br. 1996
  • Andreas Rett: Kinder in unserer Hand – Ein Leben mit Behinderten, ORAC Wien 1990, ISBN 3-7015-0178-5.
  • Karl Friedrich Schlegel: Der Körperbehinderte in Mythologie und Kunst. Stuttgart 1983
  • Volker Schönwiese, Christian Mürner: Das Bildnis eines behinderten Mannes – Kulturgeschichtliche Studie zu Behinderung und ihre Aktualität. In: bidok.uibk.ac.at (20. Juni 2012)
  • Felix Welti: Behinderung und Rehabilitation im sozialen Rechtsstaat. Mohr Siebeck, Tübingen 2005, ISBN 3-16-148725-7
  • Ingeborg Zurbrügg: Klarissa. Harald Fischer, Erlangen 1994, ISBN 3-89131-111-7
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Referat Information, Publikation, Redaktion (Hrsg.): Ratgeber für Menschen mit Behinderung. Ausgabe 2013. Bonn 2013 (Stand: Januar 2013.)

Weblingg

 Commons: Disabilities – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote

  1. Prof. Wolfgang Jantzen, Zur politischen Philosophie der Behinderung Archivlink (Memento vom 18. Jänner 2012 im Internet Archive) (PDF; 87 kB)
  2. Website der WHO, abgrüeft am 11. Januar 2010
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Behinderung“ vu de dütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.